Mein neues Buch

  1. Auf dem Highway

 

Der 90 zog sich endlos in die Länge. Die Geschwindigkeit war zu langsam und die Distanz, die ich zu überwinden hatte viel zu groß für mein Gefühl. Ich war auf der Flucht eines Ereignisses wegen, das sich vor einigen Wochen in Baraboo, Wisconsin ereignet hatte. Es dauerte etwa zwei Stunden, um den Mississippi zu überqueren und nach Minnesota zu gelangen. Obwohl ich hier etwas schneller fahren konnte als in Wisconsin, verstrich die Zeit immer noch in qualvoller Langsamkeit. Das war sicherlich auf meine Situation zurückzuführen. Morgen sollte ich ins Gefängnis gehen, aber ich hatte mich zur Flucht entschieden um noch einige Orte zu besuchen, die mir vielleicht einen inneren Schutz bieten konnten. Die Unaufmerksamkeit eines Augenblicks hatte eine Katastrophe ausgelöst, von der ich nur fortlaufen konnte. In der Nacht vor dem Ereignis war etwas Seltsames passiert. Es war wie eine Warnung gewesen.

Ich lag in meinem Bett auf und blickte zur Decke, wo die Schatten der Bäume sich bewegten. Sie schwangen draußen schweigend im Rauschen der Nacht hin und her. Diese Muster hatten mich schon viele Nächte in den Schlaf gewiegt, aber nicht dieses Mal, nicht diese Nacht.

Ich hatte nie versucht, etwas Besonderes in diesem Gewirr von Formen zu finden. Aber eines Nachts sah ich zum ersten Mal den Schatten eines Tieres durch diesen Teppich aus Licht- und Schatten huschen. Unser Haus lag in einen kleinen Wald, aber die Lampen der nahen Straße schienen hinein. Vielleicht war es eine Katze, ein Vogel oder ein Eichhörnchen gewesen, wer weiß. Was immer es gewesen war, es ließ mich mit einigen Phantasien zurück, bis ich wieder in den Schlaf fiel. Aber heute geschah etwas Bedrohlicheres. Dort erschien ein großer, mächtiger Schatten an der Decke, der fast die Hälfte der beleuchteten Fläche bedeckte. Es bewegte sich langsam mit geschmeidiger Kraft von einer Seite zur anderen und verschwand wieder. Was auch immer dies gewesen war, es hätte jetzt direkt an unserem Haus sein können. Wir lebten hier in Wisconsin an den äußeren Hängen einer Bergkette. In seiner Mitte hoch über dem flachen Land lag der Devils Lake, ein tiefer geheimnisvoller See umgeben von hohen Felsenklippen. Die Ho-Chunk, die hiesigen Indianer hatten ihn Spirit Lake genannt, weil sie während ihrer Zeremonien dort mit Geistern sprechen konnten. An seinen Ufern lagen uralte mit Gras bewachsene Bilder aus Erdwällen, vor allem von Bären und Jaguaren. Die hohen Quarzitfelsen auf den steilen Hängen des Devils Lakes änderten ihre Farbe alle paar Minuten, pendelnd zwischen Weiß, rosa und Rot; Farben, die den Indianern heilig gewesen waren. Ich hatte einige besondere Momente am Devils Lake erlebt. Einer hatte sich im Winter ereignet. Einmal verließ ich wärend eines starken Schneesturms unser Haus und ging bergauf in den nahen Park. Der Weg war mühsam, des tiefen Schnees wegen, aber ich war allein, denn niemand anderes wagte sich dort hinauf. Alleine am Sees zu sein war etwas Einzigartiges, Magisches. Sonst liefen  und schrien immer irgendwo Leute herum. Aber jetzt hörte ich nur den Schnee fallen und einige der großen  türkischen Geier schreien, sonst nichts. In der Ferne sah ich ein seltsames schwarzes Tier den steilen Abhang  hinaufschleichen, der mit Bäumen und Felsen bedeckt war.

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Kain and Abel

Why did God rather receive the sacrifice of the shepherd and hunter than the sacrifice of Cain, the farmer? This does not resembles the doctrine of the prophets and Jesus, according to which God does not want a blood sacrifice. This story is rather a reminder of the happiness of nomadic life, the golden age when we were hunters and collectors. The nativie indians have shown us this fortune once again, especially when they had learned to tame and ride the new wild horses, which appeared in the prairies around 1675, and had escaped from escaped horses of the Spaniards. So Jesus also says in the Thomasevangelium “Be wanderers/ transient!”. This can be practiced at any time. Pray and let go. Again and again, enter into the new moment and accept the gifts of God.

Warum hat Gott das Opfer Abel des Hirten und jägers lieber empfangen als das Opfer Kain, des Ackerbauern. Dies wiederspricht der Lehre der Propheten und Jesu, wonach Gott kein Blutopfer will. Diese Geschichte ist vielmehr eine Erinnerung an das Glück des Nomadenlebens, an das goldene Zeitalter, als wir noch Jäger und Sammler waren. Dieses Glück haben uns die Idianer noch einmal vorgelebt, besonders als sie gelernt hatte, die neuen Wildpferte, die etwa 1675 in der Prärie auftauchten, und aus entlaufenen Pferden der Spanier  hervorgegangen waren, zu zähmen und zu reiten. so sagt Jesus auch im Thomasevangelium “Seid Wanderer/Vorübergehende!”. Dies könenn wir jeden Augenblick praktizieren. Beten und loslassen. Immer wieder leer in den neuen Augenblick treten und die Geschenke Gottes annehmen.

 

Der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen

Was bedeutet der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen in Genesis 2, von dem Gott Adam und Eva nicht essen lassen möchte? Es ist ein Wissen, dass scheinbar nicht gut ist für sie. Oder ist Gott ein eifersüchtiger Gott, der alles Gute nur für sich allein haben will? Manchmal scheint es im Alten Testament so zu sein. Aber nach dem Modell der Trinität ist Gott einer der sich selbst immer wieder fort gibt. Der Vater gibt dem Sohn alles, der Sohn dem Heiligen Geist und dieser Gott, Vater. Auch wir sind an diesen Tisch eingeladen wie es im Neuen Testament in der Abendmahlszene im Obergemach heißt: “Kommt her, es ist alles bereitet..” Wenn Gott alles gibt, warum will er den ersten Menschen dann nicht von dieser Furcht geben?

Es ist das Denken des Ego, das auf Isolation beruht und auf Urteil über eine äußere Welt. Vorher waren äußere und innere Welt eins. Jetzt ist alles auseinandergefallen und Adam und Eva schämen sich. Wir sind ihnen in die Welt gefolgt. Was sollen wir jetzt machen? Wir haben alle einen Karakter, den wir nicht ändern können. Ihn zu ändern und uns zu vervollkommnen wird uns nicht zurück ins Paradies bringen. Wir müssen es ablehnen von der Frucht des Baumes der Erkenntnis zu essen. Urteilen ist nicht unsere Aufgabe. Wir sind stattdessen aufgerufen Gott zu vertrauen und uns ganz in diesen Moment fallenzulassen. Wir können unseren Karakter genießen und das Leben durch uns hindurch fließen lassen. Wir brauchen nur etwas zu tun, wenn es uns gesagt wird. Das Ego sollte nicht unser Leben beherrschen, (Peter Spirit-Life-Coach).

What is the tree of the knowledge of good and evil in Genesis 2, of which God would not allow Adam and Eve to eat? It is a knowledge that seems not good for them. Or is God a jealous God and wants to have all the good things alone? Sometimes it seems to be like this in the Old Testament. But, according to the model of the Trinity, God is one of the tree who always surrender. The Father gives all things to the Son, the Son to the Holy Spirit and he to God the Father. We are also invited to this table as the New Testament says in the Lord’s Supper at higher chamber: “Come, it is all prepared.” If God gives anything, why does not he want to give  this knowledge to the first people?

It is the thinking of the ego, which is based on isolation and on judgment on an external world. Before, the outer and inner world were one. Now everything has fallen apart and Adam and Eve are ashamed. We followed them into the world. What shall we do now? We all have a character that we can not change. To change it and to perfect us will not bring us back to paradise. We must refuse to eat from the fruit of the tree of knowledge. Judging is not our task. Instead, we are called upon to trust God and to let ourselves fall into this moment. We can enjoy our caracter and let life flow through us. We only need to do something when we are told. The ego should not rule our lives, (Peter, Spirit Life Coach).

Aus meinem neuen Buch “Das Thomasevangelium”

Zur Einführung
Das Thomasevangelium wurde 1945 in Nag Hamadi entdeckt. Es ist die bedeutendste Schrift unter den dort aufgefundenen Dokumenten, weil es wie die Spruchquelle Q auf den historischen Jesus zurückgeht, und damit noch älter ist, als das Markusevangelium. Es bietet Einblick in die Lehre, die Jesus seinem inneren Zirkel zuteil werden ließ, zu dem auch Maria Magdalena gehörte. Diese auf persönliche Erkenntnis (Gnosis) oder Erleuchtung ausgerichteten Unterweisungen wurden kaum in die kanonischen Evangelien aufgenommen, etweder weil deren Autoren diese nicht kannten oder weil die Kirche dies nicht wollte. Dieses Evangelium ist ein Geschenk an unsere Zeit. Allerdings bedarf es eines Schlüssels um verstanden zu werden, da seine Sprache allzu fremd ist und es von einem Geisteszustand spricht, der weit über dem Gewahrsein des alltäglichen westlichen Geistes liegt. Die folgenden Logien sind ein Teil meines neuen Buches, noch nicht editiert, das Ende 2017 erscheinen soll.

Das Evangelium nach Thomas

Die Stimme des ursprünglichen Jesus mit Erläuterungen von Peter Bernhard

(Dieses Buch wird Ende 2017 erscheinen.)

(1) Dies sind die geheimen Worte, die Jesus, der Lebendige, sprach und die

Didymus Judas Thomas niedergeschrieben hat.

Und er sprach: „Wer die Bedeutung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.“

Die Wahrheit ist von solcher Art, dass das ihr Verstehen Befreiung bedeutet.

Wer hier in der Unwissenheit lebt, hat sich bereits gegen die Wahrheit entschieden. Wer Jesu Worte versteht, kann sich erinnern an das, was er schon einmal vor lange Zeit gewusst hat.

 

(2) Jesus sprach: „Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet; und wenn er findet, wird er erschrocken sein; und wenn er erschrocken ist, wird er verwundert sein, und er wird über das All herrschen.“

Wer die Wahrheit findet, findet nicht nur Gott, sondern auch sich selbst. Er erkennt, dass das All sich in seinem Geist bewegt, er aber unendlich ist.

 

(3) Jesus sprach: „Wenn die, die euch führen, euch sagen: Seht, das Königreich ist im Himmel, so werden die Vögel des Himmels euch vorangehen. Wenn sie euch sagen: es ist im Meer, so werden die Fische euch vorangehen. Aber das Königreich ist in euch, und es ist außerhalb von euch.

Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen, daß ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Aber wenn ihr euch nicht erkennt, dann seid ihr in der Armut, und ihr seid die Armut.“

Selbsterkenntnis ist alles, und äußere Dinge sind nichts, weil sie dir nichts hinzufügen können. Gott ist unendlich, darum kann er nicht außerhalb und auch nicht getrennt sein. Er ist ganz subjektiv und allumfassend. Er ist der Ursprungsquell des inneren unendlichen Universums. Alles was wirklich ist, muss Teil von ihm sein. Wofür entscheidest du dich?

 

 

(4) Jesus sprach: „Der betagte Mensch wird nicht zögern, ein kleines Kind von sieben Tagen zu fragen nach dem Ort des Lebens, und er wird leben. Denn viele Erste werden Letzte werden, und sie werden ein einziger werden.“

Das kleine Kind kennt noch den Ursprung im Vater. Von ihm können wir lernen. Leben ist nur in der Einheit des Vaters.

 

(5) Jesus sprach: „Erkenne, was vor dir ist, und was dir verborgen ist, wird dir enthüllt werden. Denn es gibt nichts Verborgenes, was nicht offenbar werden wird.“ Das was vor dir ist, das bist du selbst, denn du lebst in einer gespiegelten Welt. Aber wenn du den Blick öffnest und dich entspannst, kann die Welt in deinen Geist zurückschmelzen, und du erkennst das Licht des Vaters überall.

 

(6) Seine Jünger fragten ihn und sprachen zu ihm: „Willst du, daß wir fasten? Und wie sollen wir beten und Almosen geben? Und von

welchen Speisen sollen wir uns fernhalten?“

Jesus sprach: „Lügt nicht, und, was ihr haßt, das tut nicht; denn alles ist offenbar im Angesicht des Himmels. Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und es gibt nichts Bedecktes, das bleibt, ohne enthüllt zu werden.“

Du musst dir selbst treu sein, dem was in deiner Tiefe lebt. Höre nicht auf die anderen, denn sie wissen nicht wer du bist. Wenn du ihnen folgst, tue es aus Liebe nicht aus Angst.


 

 

(7) Jesus sprach: „Selig ist der Löwe, den der Mensch ißt, und der Löwe wird Mensch werden. Und verflucht sei der Mensch, den der Löwe frißt, und der Löwe wird Mensch werden.“ Es lebt ein mächtiges Tier in uns, unsere animalische Natur. Das Ego versucht uns immer dorthin zu ziehen, wo unsere Leidenschaft entflammt werden. Aber die Feuer verbrennt uns, ohne uns etwas anderes anzubieten, als ein vorübergehendes Vergessen.

 

(8) Und er sprach: „Der Mensch gleicht einem weisen Fischer, der sein Netz ins Meer warf. Er zog es aus dem Meer voll von kleinen Fischen; unter

ihnen fand er einen großen, schönen Fisch, der weise Fischer. Er warf alle kleinen Fische zurück ins Meer und wählte den großen Fisch ohne Bedenken. Wer Ohren hat zu hören, möge hören!“ Diese Perle im Acker ist das eine Ding, was wir in der Welt finden können und müssen, die Erkenntnis von der Unendlichkeit Gottes und unserer Gemeinschaft mit ihm.

 

(9) Jesus sprach: „Siehe, da ging ein Sämann hinaus, füllte seine Hand und warf [die Samen]. Ein Teil davon fiel auf den Weg, die Vögel kamen, sie aufzusammeln. Andere fielen auf den Felsen, und sie schlugen keine Wurzeln in der Erde und brachten keine Ähren hervor zum Himmel. Und andere fielen auf die Dornen, sie erstickten die Saat, und der Wurm fraß sie. Und andere fielen auf die gute Erde, und sie brachte gute Frucht hervor; sie brachte sechzig Maß und hundertzwanzig Maß.“

Wir können die Wahrheit in dieser Welt vermehren. Wir können unseren Aufstieg selbst mit  Gedanken unterstützen, die mit Gottes Barmherzigkeit in Einklang stehen. Die Samen die wir heute sähen, bestimmen über die Welt, in der wir morgen leben. Um diese Samen müssen wir bitten, denn sie kommen nicht von uns selbst, sondern von dem großen Selbst und der Quelle in uns.

 

(10) Jesus sprach: „Ich habe ein Feuer auf die Welt geworfen, und siehe, ich bewache es, bis es brennt.“

Dieses Feuer ist der Heilige Geist. Feuer bedeutet, dass er die Kraft hat durch seine höhere Frequenz und Lichtkraft alle Blockaden, die wir gegen die Wahrheit aufgerichtet haben, aufzulösen. An uns ist es zu entscheiden, ob wir für das und mit dem Licht leben, oder uns dagegen wehren. Unser Schicksal hängt an dieser Entscheidung und nur diese zwei Möglichkeiten haben wir. Wir können ganze Kosmologien entwickeln, um das Licht zu kanalisieren und zu kontrollieren, womit wir weiter auf den Pfaden des Ego wandeln. Oder wir können uns den Schöpfungsenergien Gottes öffenen und die Dinge aus unserem Herzen strömen lassen, die Gott durch es in die Welt bringen möchte. Wir sind der Wille Gottes. Und Gott besteht aus drei Personen, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Wir sind eingeladen in die Beziehung dieser Trinität einzutreten, als der Sohn. Gott ist Beziehung, so sollen auch wir es sein. Beziehung kann wie Feuer sein. Wir müssen dieses Feuer werden. Wenn wir das begriffen haben, bedarf es keiner weiteren Belehrungen mehr.

 

(11) Jesus sprach: „Dieser Himmel wird vergehen, und der über ihm wird vergehen. Und die Toten sind nicht lebendig, und die Lebendigen werden nicht sterben. In den Tagen, in denen ihr aßet von dem, was tot ist, machtet ihr daraus, was lebendig ist. Wenn ihr im Licht sein werdet, was werdet ihr tun? An dem Tag, als ihr eins wart, seid ihr zwei geworden. Aber wenn ihr zwei werdet, was werdet ihr tun?“

Nichts was lebt, kann sterben, denn was Gott schuf, kann sich nicht ändern, weil es in Gott bleibt, und Gott sich nicht ändert. Darum sind wir in unserer Essenz noch immer so wie Gott uns schuf. Wir bedürfen daher keiner Erlösung, nur der Erinnerung daran, dass Erlösung für uns vollbracht wurde, in dem Moment, als wir uns entschieden in die Zweiheit, in die Dualität der Welt abzusteigen. Nun ist es Zeit die Zweitheit zugunsten der Einheit fahrenzulassen. Wenn wir Licht sind, werden wir erschaffen, wie Gott erschafft, weil darin unsere Freude liegt.

 

(12) Die Jünger sprachen zu Jesus: „Wir wissen, daß du uns verlassen wirst. Wer ist es, der groß über uns werden soll?“

Jesus sprach zu ihnen: „Wo auch immer ihr herkommt, geht zu Jakobus, dem Gerechten, dessentwegen Himmel und Erde entstanden sind.“

Es ist nur ein Träumer des Traumes. Es ist immer derjenige, der in den Traum schaut, der Bruder des Herrn. Das sind wir alle. Es gibt keinen anderen. Himmel und Erde werden vergehen, wenn du sie zum Erwachen genutzt hast.

 

(13) Jesus sprach zu seinen Jüngern: „Vergleicht mich, sagt mir, wem ich gleiche.“

Simon Petrus sprach zu ihm: „Du gleichst einem gerechten Engel.“

Matthäus sprach zu ihm: „Du gleichst einem weisen Philosophen.“ Thomas sprach zu ihm: „Meister, mein Mund ist völlig unfähig auszusprechen, wem du gleichst.“

Jesus sprach: „Ich bin nicht dein Meister. Da du getrunken hast, bist du trunken geworden von der sprudelnden Quelle, die ich vermessen habe.“ Und er nahm ihn und zog sich zurück und sagte ihm drei Worte.

Als Thomas aber zu seinen Gefährten zurückkehrte, fragten sie ihn: „Was hat dir Jesus gesagt?“

Thomas sprach zu ihnen: „Wenn ich euch eines der Worte sage, die er mir gesagt hat, werdet ihr Steine nehmen und sie nach mir werfen, und ein Feuer wird aus den Steinen hervorkommen und euch verbrennen.“

Dies sind die Worte der Erleuchtung. Ihr Wortlaut ist unwichtig. Sie heben die Vielheit auf. Sie können lauten: „Nur Gott ist.“ Oder „Du bist ich.“ Oder „Keine Welt ist“. Wer ist der wahre Nachfolger Jesu. Maria Magdalena oder Thomas oder Johannes? Nur du kannst es sein, wenn du bereit bist, zurückzutreten und ihm die Führung zu überlassen.

 

(14) Jesus sprach zu ihnen: „Wenn ihr fastet, werdet ihr euch eine Sünde erschaffen; und wenn ihr betet, werdet ihr verurteilt werden; und wenn ihr Almosen gebt, werdet ihr an euren Geistern Schlechtes  tun.

Wenn ihr in irgendein Land geht und in den Gebieten wandert, wenn man euch aufnimmt, dann eßt, was man euch vorsetzt, und heilt die Kranken unter ihnen. Denn das, was hineingeht in euren Mund, wird euch nicht verunreinigen. Aber das, was euren Mund verläßt, das ist es, was euch verunreinigen wird.“

Wer sich religiösen Übungen hingibt, erschafft Polarität, weil er Gutes zu erlangen sucht, das im Gegensatz zum Bösen steht.  Der Weg des Herzens beruht auf Transzendenz. Nur jenseits des Schlachtfeldes können wir Frieden finden, jenseits von Gut und Böse. Alles ist nur eine Energie. Laden wir sie ein, zu uns zurückzukommen. Dann steigen wir auf in die Sphäre des Friedens. Dann können wir einen Frieden ausdehnen, der kein Gegenteil hat.

 

(15) Jesus sprach: „Wenn ihr den seht, der nicht geboren ist vom Weibe, werft euch auf euer Antlitz und verehrt ihn, jener ist euer Vater.“

Dieser ist kein Mensch, er hat die Erde nicht berührt und ist doch frei ganz hier zu sein. Er hat einen Körper oder nicht. Aber sein Geist ist ungeboren, unverändert, unerschaffen. Es ist dein Geist. Wann erinnerst du dich an seine stille Präsenz in dir?

 

(16) Jesus sprach: „Die Menschen denken wohl, daß ich gekommen bin, um Frieden auf die Welt zu bringen. Und sie wissen nicht, daß ich gekommen bin, um Zerwürfnisse auf die Erde zu bringen, Feuer, Schwert, Krieg. Denn es werden fünf sein in einem Hause: drei werden gegen zwei und zwei

gegen drei sein, der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater. Und sie werden allein dastehen.“

Die Frage nach der Wahrheit hat eine große Dringlichkeit, weil nur denn dem Schlaf entkommen, wenn wir seinen Ideen und Glaubenssystemen entsagen. Damit brechen wir oft mit unserer Familie, die meistens so weitermachen möchte wie bisher, wie seit Generationen. Die Befreier und die Erleuchteten werden selten in ihrem Nazareth begrüßt. Sie werden stattdessen als Verräter beschimpft. Wer als Mensch auf die Welt kommt, hat einen Vertrag mit seiner Familie unterschrieben, dass er und sie immer wieder hier zusammen leben und sterben. Die Schlafenden hassen die Lichtbringer, denn sie lieben die Dunkelheit. Sie tuen das oft dann, wenn sie auf das Licht gewartet haben, es aber nicht jetzt sondern später  zu erkennen wünschen.

 

(17) Jesus sprach: „Ich werde euch geben, was kein Auge gesehen und was kein Ohr gehört und was keine Hand berührt hat und was nicht im menschlichen Sinne aufgekommen ist.“ Die Welt der Wirklichkeit ist jenseits der Sinne. Sie ist jetzt gleich hier. Aber weil sich nicht wahrnehmbar ist, kannn sie so schwer erkannt werden. Sie stellt den Hintergrund unserer Erfahrung dar. Sie ist subtil, still und scheinbar leer. Und doch leuchtet in ihr das Licht der Wirklichkeit.

 

(18) Die Jünger sprachen zu Jesus: „Sage uns, wie unser Ende sein wird.“ Jesus sprach: „Habt ihr denn schon den Anfang entdeckt, daß ihr nach dem Ende fragt? Denn dort, wo der Anfang ist, dort wird auch das Ende sein. Selig, wer am Anfang stehen wird, und er wird das Ende erkennen und den Tod nicht schmecken.“

„Zeig mir dein Gesicht, bevor deine Eltern geboren wurden!“ Lautet eine Zen-Rätselfrage. Damit wird auf die gleiche Wahrheit hingewiesen. Bevor wir diese Welt betreten und nach dem wir sie verlassen, sind wir reiner Geist. Wir leben hier in der Gewissheit unserer Unschuld, unserer Unbegrenztheit und unserer Einheit mit Gott.

 

(19) Jesus sprach: „Selig ist, wer war, ehe er wurde. Wenn ihr mir zu Jüngern werdet und meine Worte hört, werden diese Steine euch dienen. Denn ihr habt fünf Bäume im Paradies, die von Sommer und Winter unberührt bleiben, und deren Blätter nicht abfallen. Wer sie erkennt, wird den Tod nicht schmecken.“                                                                                       Wer seine wahre Identität erkennt, dem wird auch in dieser Welt gedient. Wer loslassen kann, dem wird gegeben. Die fünf Bäume symbolisieren die fünf ursprünglichen Energiepunkte, die uns mit Gott und der Erde, Vater und Mutter verbinden, jenseits von Zeit und Wandel: Krone, Drittes Auge, Herz, Solarplexus, Basis.

 

(20) Die Jünger sprachen zu Jesus: „Sage uns, wem das Himmelreich gleicht.“

Er sprach zu ihnen: „Es gleicht einem Senfkorn, kleiner als alle Samen. Wenn es aber auf beackerte Erde fällt, bringt es einen großen Zweig hervor und wird zum Schutz für die Vögel des Himmels.“

Das Himmelreich will in uns erkannt werden. Aber wie? Es ist kleiner als die Gedanken, denn es ist kein Ding. Es ist größer als die Welt, denn es ist der Ort in dem die Welt erscheint in uns.

 

(21) Mariham sprach zu Jesus: „Wem gleichen deine Jünger?“

Er sprach: „Sie gleichen kleinen Kindern, die sich auf einem Feld niedergelassen haben, das nicht ihnen gehört. Wenn die Besitzer des Feldes kommen, werden sie sagen: Gebt uns unser Feld zurück. Sie entkleiden sich vor ihnen, damit sie es ihnen überlassen und ihnen ihr Feld zurückgeben. Deswegen sage ich: Wenn der Herr des Hauses weiß, daß der Dieb kommen wird, wird er aufwachen, ehe er kommt, und wird ihn nicht eindringen lassen in das Haus seines Königreiches, damit er seine Sachen nicht hinfortträgt. Ihr aber, seit wachsam angesichts der Welt, gürtet eure Lenden mit großer Kraft, damit die Räuber keinen Weg finden, zu euch zu kommen. Denn der Nutzen, den ihr erwartet, wird eintreten. Möge unter euch ein weiser Mann sein. Als die Frucht reifte, kam er schnell mit seiner Sichel in der Hand, und mähte sie. Wer Ohren hat zu hören, möge hören.“

Es ist schwer die Ernte in dieser Welt zu schützen und einzufahren im Moment rechten Augenblick. Die Ernte sind die Momente der Liebe die wir geben und empfangen. Sie bleiben uns für immer. Wer ist aber der Dieb? Es ist der Widersacher, unser eigenes Ich, das sich als getrennt erschaff, vom Rest der Welt und Gott. So leben wir in Gott noch immer, denn er ist grenzenlos, ohne Ort vor ihm zu fliehen. Aber verstecken uns in Träumen, glaubend er hätte uns verlassen, und wäre nun auf unserer Fährte in der Gestalt des Todes um uns zu strafen für den Verrat der Flucht. All dies ist nie geschehen. Wenn der Dieb erscheint, sei  weit und ohne Angst. Dein Schutz ist Gott allein, immer hier und ohne Grenzen. Er hat ja gesagt zu dir, für immer.

Das sechste Massensterben – Die Erde steht vor dem Kollaps der Tierwelt

Das sechste Massensterben: Eine Studie hat das massenhafte Aussterben der Tiere untersucht und ein Zeitfenster für den totalen Kollaps bestimmt.

Das sechste Massensterben

Ohne das Wissen der meisten Menschen hat die Apokalypse bereits begonnen. Doch diesmal sind es nicht Vulkane, Erbeben oder Meteoriten, die für das Aussterben großer Teile des Lebens auf der Erde sorgen werden, sondern eine einzelne Spezies: der Mensch.

Tierart um Tierart verschwindet, für immer. Es ist nicht das erste Mal: Bereits fünf Mal wurde das Leben auf der Erde beinahe ausgelöscht, bevor es sich über Millionen von Jahren neu entwickelte. Wohl jedem bekannt, ist das letzte große Sterben: Das Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren – das fünfte große Sterben auf dieser Erde.

Nun hat das sechste begonnen. Und die Tiere sterben schneller aus, als vielleicht jemals zuvor der 4,5 Milliarden Jahre langen Geschichte der Erde. Eine Tatsache, deren wahres Ausmaß sich die meisten Menschen zu begreifen weigern. Vielleicht können wir es auch gar nicht wirklich begreifen. Das sechste Massensterben hat begonnen und gemessen an der Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber diesem Fakt, scheint es kaum mehr aufzuhalten.

Das Aussterben der Tiere – Wie lange noch?

Die 6 Massensterben

1. Massensterben (vor 440 Millionen Jahren)
Grund: Klimawandel
Aussterberate: 25% aller Arten-Familien
(Eine Arten-Familie kann Tausende Spezies umfassen)

2. Massensterben (vor 370 Millionen Jahren)
Grund: vermutlich Klimawandel
Aussterberate: 19% aller Arten-Familien

3. Massensterben (vor 245 Millionen Jahren)
Grund: Klimawandel und/oder Einschlag eines Boliden
Aussterberate: 54% aller Arten-Familien (90% aller Spezies)

4. Massensterben (vor 210 Millionen Jahren)
Grund: unklar
Aussterberate: 23% aller Arten-Familien

5. Massensterben (vor 65 Millionen Jahren)
Grund: vermutlich Komet und/oder Vulkan
Aussterberate: 17% aller Arten-Familien

6. Massensterben(gerade jetzt)
Grund: Naturzerstörung
Aussterberate: ???

Dass das sechste Massensterben begonnen hat, vermuten Forscher schon seit Jahren. Doch ob es sich nur um eine große Krise der Biosphäre handelt, oder ein wirkliches Massensterben, war bisher jedoch so umstritten, wie die Frage, wie weit es schon fortgeschritten ist – und wie viel Zeit noch bleibt. Eine neue Studie hat dies nun untersucht.

Das Aussterben einer Tierart zu beweisen, ist nicht einfach – besonders im Bereich der Kleinstlebewesen und Meeresbewohner wissen wir fast nichts. Selbst an Land dauert es Jahre, bis eine Art halbwegs sicher als ausgestorben angenommen werden kann.

Die aktuelle Studie hat nur die konservativsten Werte genommen, die verfügbar waren und sich nur auf Wirbeltiere konzentriert – und auch nur auf solche, deren Aussterben als gesichert gilt, die Dunkelziffer liegt weit höher. Die Geschwindigkeit des Massensterbens wurde durch einen Vergleich mit dem „Hintergrundsterben“ bestimmt – also der relativ konstanten Rate an natürlicherweise aussterbenden Tierarten. Und auch für dieses Hintergrundsterben wurde ein zweimal höherer Wert gewählt als von bisherigen Studien zum Thema, um die Ergebnisse nochmals so konservativ wie möglich zu halten und jeder Kritik von Panikmache von vornherein den Luft aus den Segeln zu nehmen.

Klimawandel, Versauerung der Ozeane – all diese Faktoren hat die Studie nicht mal mit eingerechnet, sondern nur mit gegenwärtigen Fakten gerechnet. Das Ergebnis ist selbst mit dieser mutwilligen „Schönrechnung“ noch erschreckend: Das Sterben ist, je nach Gattung, zum Teil um den Faktor 100 beschleunigt. Wenn der momentane Trend der Beschleunigung anhält, bleiben bis zu einem Zusammenbrechen der Tierwelt wie zur Zeit der Dinosaurier vielleicht nur noch rund 200 Jahre – drei Menschenleben.

Gier

Nicht nur die Geschwindigkeit, auch die Ursache des Sterbens ist einmalig in der Geschichte dieses Planeten. Zum ersten mal sind es nicht äußere Einflüsse wie Meteoriten oder Vulkane, die verantwortlich sind für die Zerstörung des Lebens auf diesem Planeten, sondern eine einzelne Spezies: Der Mensch.

Und es ist nicht der Klimawandel, wie viele vielleicht vermuten könnten – dieser ist, wenn existent, noch viel zu wenig ausgeprägt, um einen solchen Effekt hervorrufen zu können. Es ist die Gier.

Das Landlebewesen Mensch hat es geschafft, nicht nur an Land, sondern auch in Luft und Wasser das größte aller Raubtiere zu werden. Er hat es geschafft, ein ganzes Ökosystem zu zerstören. Weil er Fleisch essen will.

Es sind nicht die Fabriken, nicht die Ölfelder, nicht mal die Umweltverschmutzung, sondern vor allem anderen ist es der Fleischkonsum, der sich für diese Krise hauptverantwortlich zeigt. Es ist die industrielle Landwirtschaft, die großflächig Lebensräume zerstört, Böden auslaugt, Wildleben verdrängt. Eine Landwirtschaft, deren Erzeugnisse zum überwiegenden Teil an Tiere verfüttert wird, Tiere, die der Mensch in riesigen Fabriken züchtet, tötet und aufisst. Tonnenweise, Millionen über Millionen von Tierkörpern, die der Mensch in sich hineinmampft.

Nimmt man die Masse aller an Land lebenden Wirbeltiere auf diesem Planeten zusammen, so machen die Menschen mittlerweile ein Drittel von ihnen aus, und seine hochgezüchteten Futtertiere – die Kühe, Schweine, Schafe, Hühner – fast die gesamten anderen zwei Drittel. Weniger als fünf Prozent entfällt auf freie Wildtiere, auf Rehe, Elefanten, Bären, Giraffen, Hasen, Kamele, Känguruhs – sie sind nur noch eine Randerscheinung. Der Mensch hat den Planeten und seine Bewohner industrialisiert.

Die bittere Wahrheit

All das mag düster klingen, bitter – aber es ist die Wahrheit, eine Wahrheit, welche viele Menschen noch immer erfolgreich verdrängen. Wie auch immer sie das schaffen.

Und während eine weitere Tierart diesen Planeten für immer verlässt, frisst sich der Mensch weiter durch diesen Planten, schlägt seine Zähne in die Regenwälder, saugt die Rohstoffe aus den Böden, frisst die Ozeane leer, zermalmt den reichen Boden der Erde zu Agrar-Sand, um seine gentechnisch veränderten Samen darin zu versenken. Und verschließt seine Augen in süßer Ignoranz.

Wird es noch ein Erwachen geben? Welche Nachricht könnte den Menschen aufschrecken aus seiner Trance? Die indigenen Völker, die Aktivisten, die Wissenschaftler – sie rufen vergeblich an gegen das Störgeräusch einer Zivilisation auf dem Egotrip, sie dringen nicht durch das Rauschen der Alltags-Illusion, werden verschluckt im samtenen Vorhang völliger Realitätsverleugnung.

Was könnte hindurchdringen durch diese Firewall der Ignoranz? Eine Schreckensnachricht wohl jedenfalls nicht mehr, denn viel Schlimmer können die Nachrichten kaum noch werden. Es bleibt kaum mehr als die irrationale Hoffnung, dass es noch reicht, das genug Leute aufwachen und umkehren, um die Hypnose einer ganzen Zivilisation zu durchbrechen.

ÜBER DEN AUTOR

https://www.sein.de/das-sechste-massensterben-die-erde-steht-vor-dem-kollaps-der-tierwelt/

The teachings of Richard Rohr

Richard Rohr’s Daily Meditation

A picture of a young boy in an orange shirt holding a spindle of red string while is left hand grasps a section of the thin red string.

True Self and False Self:
Week 1

A Flash of Love
Wednesday, August 9, 2017

As disappointed as I get in religion, I can’t give up on it because only healthy religion is prepared to point you beyond the mere psychological to the cosmic, to the universal, to the absolute. Only healthy religion is prepared to realign and reconnect all things and reposition us inside of true community instead of mere individualism.

Only your soul can know the soul of other things. Only a part can recognize the whole from which it came. But first something within you, your True Self, must be awakened. Most souls are initially “unsaved” in the sense that they cannot dare to imagine they could be one with God/Reality/the universe. This is the lie of the false self that dies slowly, and only after much testing and practice in surrender.

Thomas Merton (1915-1968) said that the True Self should not be thought of as anything different than life itself—but not my little life—the Big Life. [1] Franciscan philosopher John Duns Scotus (c. 1266-1308) said that the human person is not different or separate from Being itself—not the little being that you and I get attached to and take too seriously, but Universal Being or “the One in whom we live, and move, and have our being,” as Paul said to the Athenians (Acts 17:28). We Franciscans call this “the univocity of all being”(speaking of all beings with one consistent voice), “that all may be one. . .” (John 17:21-23).

When you’ve gotten too comfortable with your separate self and you call it Life, you will get trapped at that level and you will hold onto it for dear life—because that’s the only dear life you think you have. Unless someone tells you about the Bigger Life or you’ve had a conscious connection with the deepest ground of your being, there’s no way you’re going to let go of your false self. But your false self must “die” or “the single grain of wheat remains just a single grain” (John 12:24).

Your True Self is Life and Being and Love. Love is what you were made for and love is who you are. When you live outside of Love, you are not living from your true Being or with full consciousness. The Song of Songs says that “Love is stronger than death. . . . The flash of love is a flash of fire, a flame of YHWH” (Song of Songs 8:6). Your True Self is a little tiny flame of this Universal Reality that is Life itself, Consciousness itself, Being itself, Love itself, God’s very self

Gateway to Silence:
I am love. 

References:

[1] Merton writes about the true self throughout New Seeds of Contemplation (New Directions: 1961).

Adapted from Richard Rohr, True Self/False Self, disc 2 (Franciscan Media: 2003), CD;
and Immortal Diamond: The Search for Our True Self (Jossey-Bass: 2013), 60.

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Breathing Under Water: A Spiritual Study of the Twelve Steps
August 30-October 25, 2017

Immortal Diamond: A Study in Search of the True Self
September 13-November 22, 2017

The Franciscan Way: Beyond the Bird Bath
October 4-November 22, 2017

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