Ein Kurs in Wundern

 

 

Ein Weg zur Liebe

Der Kurs und seine Wirkung

(„Ein Kurs In Wundern®“ ist beim Greuthof-Verlag erhältlich.)

 

Peter Bernhard,

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Inhaltsverzeichnis

  1. Zum Geleit
  2. Der historische Jesus
  3. Erstes Gespräch Jesu mit Luzifer
  4. Erlösung ohne Opfer

5.Akzeptanz der eigenen Unschuld

  1. Das Ziel der Veränderung des Geistes
  2. Zweites Gespräch Jesu mit Luzifer
  3. Selbstausdehnung ist die Art wie Gott erschafft

9.Die Struktur des Kurses

10.Ein mystischer Weg für die Welt

11.Gespräch Jesu mit einem Soldaten

12.Die Kosmologie des Kurses.

13.Was sind Wunder?

14.Wunder – Geschichten und Erlebnisse

  1. Drittes Gespräch Jesu mit Luzifer
  2. Die Entwicklung des Vertrauens im Kurs
  3. Die Wahrnehmung des Nächsten als Pfad der Heilung
  4. Vergebung als Antwort
  5. Neue Hoffnung für die Welt
  6. Das Leben der Lehrer Gottes
  7. Den Weg der Liebe gehen
  8. Das Problem
  9. Die Liebe ist nicht außerhalb
  10. Vergebung bringt uns zurück zur Liebe
  11. Alle Dinge sind miteinander verbunden
  12. Die Macht der Ideen
  13. Geistesänderung als Wunder
  14. Liebe kann nicht zurückgehalten werden
  15. Verschmelzen

III. Der Kurs im Leben

1.Dem Ruf Folge leisten

2.Der Kurs und der Umgang mit Schuld

3.Der Kurs und Meditation

4.Der Kurs und die Kabbala

5.Ein Augenblick ist genug

6.Gespräch Jesu mit einem Pfarrer

  1. Zwei Übungen in der Schau
  2. Der Neuanfang

Du  selbst sein

Der Einflüsterer

Der Weg

 

  1. Zum Geleit

Jesus ist immer noch gegenwärtig. Er erscheint auf Kunstdrucken und in Kirchen. Er ist Teil unserer Geschichte und unser Kultur. Er wird mehr oder weniger oft erwähnt, aber so als sei er zwar wohlbekannt, aber gleichzeitig unendlich fern, getrennt von uns durch Raum und Zeit, als lebte er in einer anderen Welt, die für uns verloren ist oder an die wir uns nicht mehr erinnern wollen, eine Welt, in der Gott den Menschen noch nahe war. Diese Nähe zu Gott, die Jesus verkörpert, bereitet heute vielen Menschen Unbehagen. Sie glauben, dass ihre Freiheit davon abhängt, von Gott fern zu sein. Und die Nähe zu Gott wird im Gegensatz dazu als Sklaverei verstanden. Doch gibt es heute ebenfalls eine große Sehnsucht nach einer heilen Welt, wie sie in der Vergangenheit bestanden haben könnte. Das mag mit der chaotischen Situation zusammenhängen, in der sich die Welt befindet. Diese Suche nach der Vergangenheit kann zu negativen Ergebnissen führen, wie bestimmte Entwicklungen im 20. und auch jetzt im 21. Jahrhundert gezeigt haben. Aber auch eher positive Autoritätsfiguren, die diese Sicherheit aus der Vergangenheit verkörpern, wie der Papst und der Dalai Lama, sind noch immer und wieder neu gefragt. Jesus verkörpert viele von diesen Dingen: Projektionen, Ängste und Sehnsüchte und die echte Autorität eines Erlösers. Über ihn wird daher im öffentlichen Diskurs noch immer geredet, obwohl die Kirchen seine Botschaft verbraucht zu haben scheinen, von denen viele Menschen sich abgewandt haben, weil deren Antworten nicht mehr für sie funktionieren. Religion ist als ganzes stärker in den Hintergrund getreten und durch andere Lösungsversuche ersetzt worden, die das westliche Freiheitsideal besser verkörpern.

So scheint es heute, als ob das öffentliche Denken mehr von den Konsumverheißungen der modernen Kommu-nikationselektronik bestimmt wird, als von der Frage nach dem inneren Glück oder gar der Erlösung. Und wenn das innere Glück gesucht wird, wird es viel seltener bei Jesus gesucht als noch vor fünfzig Jahren.

Ein riesiger Markt hat sich aufgetan, der Erlösung außerhalb des traditionellen Christentums anbietet. Es gibt eine Flut von neuen, alten und vermischten Angeboten, die oft eine Abkürzung auf dem spirituellen Weg versprechen. Fastfood und Dilettantismus bestimmen große Teile dieses esoterischen Marktes. Von allen Religionen und Traditionen werden heute Versatzstücke in einer Fülle angeboten, die in der ganzen Geschichte, die wir kennen, einmalig ist. Viele dieser Riten und Techniken funktionieren jedoch nur dann, wenn sie dem Zweck dienen, für den sie geschaffen wurden. Sie waren ursprünglich eingebettet in einen Gesamtzusammenhang, der traditionsbestimmt und ge-meinschaftsstiftend war und oft nur lokale Bedeutung hatte. In dem Eintopf dieser aus ihren Traditionen herausgerissenen Wissensteile kann das westliche In-dividuum nur schwer etwas finden, was ihm die heile Welt zurückbringt. Am Ende sind die Suchenden noch immer nicht den Erfordernissen des alltäglichen Lebens entkommen oder haben sie auf eine Weise gemeistert, die ihnen das innere Glück zurückerstattet, das sie so verzweifelt suchen. Nur wenige Sucher schaffen es, sich den geeigneten Mix aus Methoden zusammenzustellen, um auf rechte Weise zu wachsen oder gar Erleuchtung zu finden. Die meisten rennen immer neuen Methoden nach, ohne je anzukommen. Viele Suchende sind aber mittlerweile auch ermüdet von dieser einsamen Jagd nach Erlösung. Einige wenden sich wieder den traditionellen Kirchen zu oder anderen etablierten Religionen. Viele junge Menschen, die schnelle und einfache Antworten suchen, ziehen sogar wieder in einen heiligen Krieg, dessen Grausamkeit und Schmerz an den alten Orient und das Römische Reich erinnern. Die spirituelle Sehnsucht lebt also immer noch in vielen von uns. Ist sie vielleicht sogar die geheime Kraft, die unser Leben antreibt, ob wir nun Hedonisten, Karrieristen, Verlierer, Mystiker oder religiöse Fanatiker sind? Sie ist nichts weniger als die Sehnsucht nach unserem Ursprung, die wenn sie erwacht, unser Leben durcheinander werfen kann. Und Jesus ist noch immer Teil dieses Erwachens. Außerhalb der Kirchen hat sich in den letzten vierzig Jahren ein neues Jesusbild geformt, von einem Jesus der auch lachen kann. Trotz vieler neuer Erkenntnisse über die Welt des historischen Nazareners wussten wir lange nicht aus erster Hand, was er denn genau gelehrt hat. Denn es gibt durchaus Widersprüche in seiner Lehre. Wie konnte z. B. ein Befreier von der Angst vor Gott mit der Hölle drohen, einer Vorstellung, die zu seiner Zeit noch kaum verbreitet war?

Diese Fragen können wir heute vielleicht besser beantworten, wenn unsere im folgenden erläuterte Annahme über die Herkunft des Kurses stimmt. Dann wissen wir heute mehr über das Denken und die Lehre Jesu, als jemals zuvor seit dem Tod des letzten Apostels.

Wir werden aufzeigen, dass Jesus eine überraschende Antwort bereithält, die vielleicht erst in der Zukunft voll verstanden werden wird. Von ihm stammen die hier wiedergegebenen Botschaften an die Menschheit, die im 20. Jahrhundert empfangen wurden und für das dritte Jahrtausend bestimmt sind. Woher wissen wir das? Weil die Erfahrungen und Veränderungen, die diese Lehre bei so vielen Menschen bewirkt hat, sie über einen vernünftigen Zweifel erheben. Dieser „neue“ Jesus lehrt auf eine so radikale Weise, wie man es sonst nur von den alten chinesischen Zen-Meistern kannte. Er weist unerbittlich auf die Dinge hin, die zwischen uns und der Erleuchtung stehen und fordert zu einer Umkehr jetzt und hier auf. Er führt auf souveräne Art und Weise durch die Dunkelheit zum Licht. Wir beziehen uns hier auf das von ihm empfangene Dokument „Ein Kurs in Wundern®“ (erhältlich beim Greuthof-Verlag, hier der Kurs genannt). Dieses Buch ist von ungewöhnlicher Klarheit und Kraft. Da es das Denken des Schülers ändert, verwandelt es auch die Welt, in der er lebt. Darum ist es nicht in jedem Fall für Anfänger auf dem inneren Weg geeignet, es sei denn, sie fühlen sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Es wäre besser, wenn der Leser schon einige Erfahrungen in spiritueller Praxis, wie zum Beispiel Meditation, schamanischer Arbeit, Jesusgebet oder Yoga gesammelt hat, bevor er sich an dieses Werk heran wagt. Sonst könnte er eine Phase der Desorientierung durchleben, weil der Kurs den Eingang zu einer anderen Realität eröffnet und es gut ist, wenn man weiß, wie man sich immer wieder erdet, denn letztlich müssen wir hier und jetzt mit dem Leben klarkommen. Erst wenn wir den Anforderungen des Alltags gerecht werden, können wir ohne Gefahr spirituelle Ausflüge unternehmen oder besser gesagt, unsere Spiritualität sollte unserer Heilung und Erdung im hier und jetzt dienen. Das leistet dieser Kurs auch, wenn wir der Tendenz widerstehen, ihn zur Flucht in eine andere heile Welt zu missbrauchen.

 

Auf Grund einer inneren Eingebung, habe ich hier Gespräche von Jesus mit bestimmten Figuren und Menschen mit eingefügt.

 

 

 

 

 

 

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