Kurs in Wundern-Coach

Die Idee, dass, es “einen anderen Weg geben muss“ war eine Voraussetzung für das Empfangen der Botschaften Jesu für das dritte Jahrtausend. Zwei Menschen hatten sich in der Entscheidung eines Augenblicks in dieser Suche nach einem besseren Weg zusammen getan. Es waren Helen Schuc-man und William Thetford, beide Professoren in der Abteilung für medizinische Psycho-logie an der Columbia Universität in New York City. Sie hatten unter Stress und Konkurrenzdenken in ihrer Abteilung gelitten, aber auch unter der unzureichenden Hilfe, die sie gewähren konnten. Sie suchten ernsthaft nach einer Alternative. Sie waren jedoch beide Natur-wissenschaftler durch und durch und glaubten an keine geistige Welt. Als sich dann bei Helen das innere Gewahrsein durch lebendige Träume und Voraus-wissen bei wichtigen Ereignissen einstellte, geriet sie in Panik. Besonders als ihr eine innere Stimme immer wieder zurief: „Dies ist ein Kurs in Wundern, bitte schreib ihn auf!“ Es bedurfte des Zuspruchs ihres Kollegen Bill, um sie zu beruhigen und zur Niederschrift zu bewegen. Das Kursmaterial wurde Helen in den Jahren von 1965 bis 1972 in einem inneren Diktat durchgegeben, das sie jederzeit unterbrechen und an anderer Stelle wieder aufnehmen konnte. Währenddessen befand sie sich in keiner Trance, sondern in ihrem normalen Wachzustand. Der Inhalt des Materials widersprach ihren wissenschaftlichen und atheistischen Überzeugungen zutiefst. Sie erinnerte sich aber seltsamerweise daran, dass sie sich vor langer Zeit zu der Niederschrift dieser Botschaft verpflichtet hatte. Erinnerungen an Ereignisse “vor diesem Leben” waren aber das letzte, was sie akzeptieren konnte. Als sie sich dies eingestand, war sie nahe daran, ihre begonnenen Niederschriften wieder zu vernichten. Da sie die Dringlichkeit dieses Unternehmens jedoch erkannte, erklärte sie sich zur Zusammenarbeit bereit, ohne aber zu wissen, wie viel Material durchgegeben werden und wie lange dies dauern würde. Es dauerte dann sieben Jahre bis die drei Bücher empfangen wurden, die heute Teil dieses Kurses sind.

Dieses Material enthält die Blaupause des menschlichen Geistes. Wenn wir es anwenden, wird sich unser Leben grundlegend ändern. Das Ausmaß in dem es uns helfen kann, hat keine Grenzen. Um es zu verstehen, müssen wir vieles vergessen, was wir zu wissen glauben und versuchen alle Dinge auf neue Weise zu betrachten. Denn die Antwort war nicht da, wo wir sie gesucht hatten, sonst hätten wir sie schon vor langer Zeit gefunden.

Wenn wir wirklich verzweifelt sind, dann fragen wir uns vielleicht, ob wir irgendwo auf dem Pfad unseres Lebens falsch abgebogen sind. Und genau diese Frage sollten wir uns schon jetzt stellen, wenn wir unser Leben nicht gerade in vollkommener Liebe, in tiefem Frieden und voller Glück verbringen. Aber wer mag schon gerne zugeben, sich geirrt zu haben? Meistens werden wir unsere Entscheidungen so lange es geht rechtfertigen, nur um nicht selbst verantwortlich zu sein. Wenn wir darauf bestehen unschuldig zu sein, müssen wir uns folgerichtigerweise als das Opfer äußerer Umstände betrachten. Auf diese Weise haben wir zwar unsere Unschuld gerettet, aber die Macht unser Leben zu bestimmen, fortgeworfen. Und viele verbringen ihr Leben auf diese Weise als Opfer, weil sie glauben, sie könnten so vor der Verantwortung am eigenen Versagen fliehen. Warum haben wir solche Angst vor Verantwortung und Schuld? Warum ist es so schlimm zu versagen? Wer sollte uns verurteilen? Diese Ängste könnten eine Ursache haben, die viel tiefer reicht, als wir ahnen. Vielleicht haben sie mit unserem verschütteten und vergessenen Verhältnis zu Gott zu tun. Wir wollen nicht mehr wie die Menschen früherer Zeiten glauben, dass unsere Seele ein weites Meer ist, auf dem wir verloren gehen können und das dennoch unser Zuhause ist. Wir glauben nur ein kleines Ich zu besitzen, das einem riesigen Universum entgegensteht und das sich nur mit Hilfe ausgefeilter Techniken und vieler Sicherheits-vorkehrungen gegen dieses schützen kann. Was wäre aber, wenn uns jemand sagte, dass wir uns vollkommen geirrt haben? Was wäre, wenn all unsere Meinungen und Urteile nichts bedeuteten? Wenn wir diese These, die der Kurs vertritt, einmal für einen Moment wahr sein lassen, was würde sich verändern? Wenn wir uns vollkommen geirrt haben, dann hieße das, dass wir wie Blinde in einer Welt herumirren, die wir nicht kennen und von Kräften herumgestoßen werden, die wir mit falschen Namen benennen, als würden wir sie kennen. Vielleicht haben einige von uns schon einmal dieses Gefühl gehabt. Wenn das so ist, dann sollten wir uns fragen, warum wir dann eigentlich noch am Leben sind. Die Antwort, die der Autor des Kurses auf diesen Widerspruch gibt, ist, dass wir sicher im Himmel schlafen, während wir hier von Gefahr und Tod träumen. Der Kurs weist uns dann auf einen Weg zu Träumen ohne Angst hin, die letztlich zum Erwachen führen werden.

Er verspricht es uns einen Pfad zu eröffnen, von dessen Bestehen wir zuvor nichts ahnten, einen Pfad der Pracht, Erhabenheit der Szenerie und von gewaltigen Ausblicken, die sich beim Voranschreiten vor einem öffnen. Doch selbst diese Ausblicke, deren Glanz unbeschreibliche Höhen erreichen kann, soll noch hinter all dem zurück bleiben, was am Ende des Pfades auf uns wartet. Dieser Pfad führt hin zur Liebe, aber was Liebe wirklich ist und was sie für uns sein wird, werden wir erst Stück für Stück auf dem Weg verstehen und erst am Ende ganz und gar.

Der Kurs versucht von Dingen zu sprechen, die jenseits unseres Begriffsvermögens liegen und noch mehr, er versucht unser Denken auf eine Art zu schulen, durch die wir die Schau von einer anderen Welt erlangen können.

Der Kurs wurde von Sai Baba, einem indischen Heiligen, die “Vedanta des Westens” genannt. Die hindu-istische Vedanta spricht davon, wie die Welt aus dem Absoluten hervorgegangen war, welche Gesetze das Leben in Raum und Zeit bestimmen und welche Arten von Yoga zur Befreiung aus dem Rad der Wiedergeburt führen können. Weiterhin sagt die Vedanta, dass jeder augenblicklich vom Traum der Welt erwachen kann, wenn er seine eigene Vollkommenheit erkennt, zulässt und im ständigen Gewahrsein verwirklicht.

Ich biete persönliches Coaching für Studenten des Kurses in Wundern an. (Einführung: Lektionen 1-50, 100 € / €, ganze 365 Lektionen Coaching 300 €).
In einer Zeit der Ungewissheit darüber, was richtig und was falsch ist, als die alten Strukturen von Gesellschaft und Religion zu Staub zerfallen, ist etwas Neues in die Welt gekommen, eine Botschaft von weit jenseits dieser Welt, die dazu bestimmt ist, den Verstand zu öffnen zur Stimme Gottes. Es nannte sich einen Kurs in Wundern. Es beginnt mit diesen Worten:
“Dies ist ein Kurs in Wundern. (…) Er versucht nicht die Bedeutung der Liebe zu lehren, denn das ist jenseits dessen, was gelehrt werden kann. Es versucht jedoch, deine Blockaden zu entfernen, die die Präsenz der Liebe verdecken. Das Gegenteil von Liebe ist Angst, aber was allumfassend ist, kann kein Gegenteil haben.
Dieser Kurs kann daher sehr einfach auf diese Weise zusammengefasst werden:
Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Darin liegt der Friede Gottes.
Die folgende Passage fasst diese Botschaft noch genauer zusammen:
“1.Sitze ruhig und schaue auf die Welt, die du siehst, und sage dir:” Die reale Welt ist nicht so. 2 Sie hat keine Gebäude und es gibt keine Straßen, auf denen Menschen alleine gehen und getrennt. 3 Es gibt keine Geschäfte, in denen Menschen eine endlose Liste von Dingen kaufen, die sie nicht brauchen. 4 sie wird nicht mit künstlichem Licht erhellt, und die Nacht kommt nicht über sie. 5 Es gibt keinen Tag, der erwacht und wieder vergeht. 6 Es gibt keinen Verlust. 7 Nichts ist da, was nich für immer scheint und leuchtet.
1. Die Welt, die du siehst, muss verleugnet werden, denn der Anblick kostet dich eine andere Art von Schau. 2 Sie können nicht beide Welten sehen, denn jede von ihnen beinhaltet eine andere Art des Sehens und hängt davon ab, was Sie schätzen. 3 Der Anblick von einem ist möglich, weil du den anderen bestritten hast. 4 Beide sind nicht wahr, doch wird dir einer so wahr sein wie der Betrag, dem du ihn liebst. 5 Und doch ist ihre Kraft nicht dieselbe, weil ihre wirkliche Anziehung zu dir ungleich ist.
1. Du willst nicht wirklich die Welt, die du siehst, denn sie hat dich enttäuscht, seit die Zeit begonnen hat. 2 Die Häuser, die du gebaut hast, haben dich nie geschützt. 3 Die Straßen, die du gemacht hast, haben dich nirgendwohin geführt, und keine Stadt, die du gebaut hast, hat dem Zerfall der Zeit standgehalten. 4 Alles, was du gemacht hast, trägt das Zeichen des Todes in sich. 5 Habe es nicht lieb, denn es ist alt und müde und bereit, zu Staub zurückzukehren, im Augenblick in dem du es gemacht hast. 6 Diese schmerzhafte Welt hat nicht die Kraft, die lebende Welt überhaupt zu berühren. 7 Du konntest ihr diese Fähigkeit nicht geben, und so wirst du, solange du traurig bist, den Weg nicht finden, der von hier in eine andere Welt führt.
1. Doch die reale Welt hat die Macht, dich auch hier zu berühren, weil du sie liebst. 2 Und was du mit Liebe rufst, wird zu dir kommen. 3 Liebe antwortet immer, kann einen Hilferuf nicht verleugnen oder die Schmerzensschreie nicht hören, die aus jedem Teil dieser fremden Welt aufsteigen, die du gemacht hast, aber nicht willst. 4 Alles, was du brauchst, um diese Welt im frohen Tausch für das, was du nicht gemacht hast, zu geben, ist die Bereitschaft, zu lernen, was du gemacht hast, ist falsch. “
Wenn das wahr ist, müssen wir viele Dinge verlernen, von denen wir glauben, dass wir sie kennen, und die Wege eines anderen Lebensstils erlernen, in dem wir alles von oben, anstatt von unseren eigenen kämpfenden Köpfen, erhalten. Weil es so einfach ist, konfrontiert uns dieser Kurs mit unserem eigenen Unwissen oder sogar mit Ärger und Widerstand. Deshalb ist es ein Kurs in Vergebung. Zum Beispiel sagt die erste Lektion: “Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas.” Das ist eine harte Aussage, die nur von den Projektionen des Ego spricht, in denen wir oft für Leben gefangen sind. Eine andere Lektion wird später sagen: “Gott ist in allem, was ich sehe.” Was für eine Freude, herauszufinden, dass wir den Himmel nie verlassen haben! “
Es gibt nichts wie diesen Kurs in dieser Welt.
Aus dem Intro des Kurses:
Sie wurde von Dr. Helen Schucman durch ein inneres Diktat “beschrieben”, das sie als von Jesus stammend identifizierte. Eine klinische und Forschungspsychologin und Assistenzprofessorin für medizinische Psychologie, sie wurde von Dr. William Thetford, ihrem Abteilungsleiter, unterstützt. Er war auch Professor für Medizinische Psychologie am Medical Center, wo beide arbeiteten. Ein Kurs in Wundern wurde erstmals 1975 veröffentlicht. “
Dieser Kurs richtet sich an fortgeschrittene spirituelle Schüler, die spüren, dass ihnen immer noch die Hauptsache fehlt, nach der sie suchen, auch wenn sie vorübergehend einige höhere Bewusstseinszustände archivieren. Das letzte, was viele von uns auf unserer Reise zur Selbstentdeckung tun möchten, ist die Hingabe an eine höhere Macht, die wir nicht kontrollieren können. Aber das wäre in der Tat das Ende und die Erfüllung unseres Weges. Ein Kurs in Wundern hilft uns, uns auf diesen Schritt vorzubereiten und auf dem Weg glücklich zu sein, weil wir lernen, dass wir aus Gnade leben. Wenn Sie daran interessiert sind, die alten Denkweisen zu erschüttern, beginnen Sie bitte mit den ersten 50 Lektionen des Arbeitsbuchs des Kurses in Wundern. Wenn Sie damit weitermachen wollen, können Sie den Jahreskurs der Lektionen des Kurses machen oder
sich ihm für ihr Leben verpflichten. Es gibt den Kurs bei Amazon und in jedem Buchladen auf Bestellung zu kaufen. Mein Kommentar mag Sie auch interessieren: Der Kurs der Wunder. Wenn Sie Begleitung auf Ihrem Weg des Erwachens brauchen, begleite ich Sie gerne als Coach.
Wundergeschichten aus meinem Buch:

 

  1. Wunder – Geschichten und Erlebnisse

Was bedeuten Wunder nun für unser Leben? Vielleicht können Geschichten dies am besten beschreiben. Diese Geschichten mögen zum Teil unglaubwürdig klingen, aber sie stammen von Leuten, denen ich vertraue.

 

Ein Voraus-Traum

Meine Großmutter träumte 1946 eines Tages davon, auf dem Innenhof des Bauernhofes ihrer Schwester mit dem Pferdewagen herumzufahren. In ihrem Traum wusste sie, dass ihr eigenes Haus zu diesem Zeitpunkt abgebrannt war. Der Rest der Familie spottete nur darüber. Dann brannte das Haus tatsächlich am Heilig Abend 1946 ab. Das war ein schrecklicher Zeitpunkt. Die Russen hatten das Land besetzt, alles war knapp, vieles zerstört und Großmutter war Witwe mit drei Kindern. Während das Haus brannte, kamen die Männer des Dorfes herbeigerannt und schaufelten die Kornernte des Jahres von dem brennenden Obergeschoss des reetgedeckten Hallenhauses auf den Innenhof. Sie retteten die Ernte des ganzen Jahres und das war das, was wir in im Kurs ein Wunder nennen. Für den Rest des Jahres aßen meine Großmutter und ihre Kinder steiniges, nach Rauch schmeckendes Brot, und fügten ihren Zähnen damit einige Schäden zu, aber sie hatten zu essen. Sie fand dann einen neuen Mann und baute das Haus wieder auf, das noch heute steht. Das Wunder war die Tatsache, dass sie bewahrt wurde, selbst in ihrem dunkelsten Moment. Ich stand als Kind immer auf der Seite meiner Großmütter, die Cousinen waren, die mir diese oder ähnliche Geschichten erzählten, denn ich glaubte an das Wunderbare. Die triste materielle Welt der 70ger Jahre in Ostdeutschland, die die anderen als alternativlos hingenommen hatten, erschien mir langweilig und bedeutungslos.

Erst später erkannte ich, dass Wunder ein vollkommen anderes Denken verlangen. Wunder treten nur auf, wenn wir wundergesinnt sind oder wenn wir vom Leben so in die Enge getrieben worden sind, dass wir unsere Kontrolle aufgeben müssen. Wer will das schon? Ein Mensch zu sein, heißt doch Kontrolle über das eigene Leben zu haben und diese bis zum Tode eifersüchtig zu verteidigen, bis Gott oder das Nichts sie einem wieder entreißt. Kontrolle wird als Leben, Kontrollverlust als Tod verstanden. Der Kurs sieht dies umgekehrt. Für ihn leben wir in einer Welt des Todes, inmitten eines lebendigen Universums, wo alle Dinge der vollkommenen Kontrolle Gottes und daher der Liebe unterstehen. Da die Identität Gottes seine ganze Schöpfung mit einschließt, heißt Gott erkennen, seinen eigenen Willen zu erkennen. Das, was der Kurs unter Wahrheit versteht, ist anders als wir dachten.

 

Überlebt im Kugelhagel

In einem Zug von Berlin nach Norden traf ich einmal einen Mann. Der Zug hatte in Oranienburg eine halbe Stunde Verspätung. Der Mann, der so geheimnisvoll aussah, als käme er direkt aus einem Film, setze sich mir gegenüber hin. Nachdem wir uns beide einen langen Blick zugeworfen hatten, sagte er: „Die Stimme hat mir schon gesagt, dass der Zug Verspätung haben wird.“

„Welche Stimme hat das gesagt?“ wollte ich wissen.

„Die Stimme, die immer zu mir spricht. Sie sagte zu mir, dass ich das Treppenhaus fegen sollte. Aber ich sagte, dass ich den Zug verpasse. Aber die Stimme versicherte mir, dass der Zug Verspätung haben wird und ich rechtzeitig am Bahnhof sein werde.“ Meine Neugier war geweckt. Der Mann hatte den seltsamen Blick von Leuten, die entweder wissend oder verrückt waren. Seine Augen glühten innerlich in einem mir unbekannten Feuer.

„Seit wann hören Sie denn diese Stimme?“ Er sah aus dem Fenster und rief eine lang vergangene Erinnerung zu sich zurück. „Es war im Zweiten Weltkrieg. Ich war in einem Schützengraben. Vor mir die Russen. Wir waren auf dem Rückzug. Ich war der letzte Überlebende in unserer Verteidigungslinie. Hinter mir keine Deckung, weit und breit. Nur die flache, vereiste russische Steppe. Und doch konnte ich mich nicht ergeben. Ich dachte, die Russen würden mich sofort erschießen, weil es weit und breit keine Zeugen mehr gab. So sprang ich aus der Deckung heraus und rannte nach hinten, weg von den Russen. Die Russen schossen aus allen Rohren auf mich. Die Kugeln pfiffen nur so um mich herum. Und ich schrie immerzu Gott! Gott! Gott! und die Kugeln trafen mich nicht. Ich entkam. Seitdem höre ich die Stimme.“ Für den Kurs ist beides ein Wunder, die Rettung des Soldaten und das lebenslange Hören der inneren Stimme für Gott, wie der Heilige Geist im Kurs genannt wird. Erlebnisse wie diese, am Rande des Todes, heben unsere Abwehr gegen Gott vorübergehend auf. Der Kurs stellt nun einen Versuch dar, uns solche Erlebnisse zu ersparen und uns zu lehren, die Stimme für Gott auch ohne sie hören zu lernen.

 

Zweimal gerettet

Die folgenden beiden Erlebnisse stammen von einem jüdischen Wissenschaftler, Piloten und Mystiker, den wir hier Alfred nennen wollen. Ich war mehrmals mit anderen Freuden in seinem Blockhaus am Wisconsin-River zu Gast, wo er uns zum Essen und zu Gesprächen eingeladen hatte. Wir waren alle da, um den Kurs bei unserem Meister zu studieren. Er hatte viele Geschichten zu erzählen, von denen ich diese zwei ausgewählt habe. Als Alfred ein Junge von etwa 7 Jahren war, so um 1938, stieg er in einen Zug von Köln nach Berlin. Er fuhr in einem geschlossenen Erste-Klasse-Abteil, was für Juden eigentlich verboten war. Er war ganz für sich allein und versuchte die Fahrt zu genießen. Nach einiger Zeit hielt der Zug an und es geschah etwas, das wie ein Alptraum anfing. Ein SS-Standartenführer in einem langen schwarzen Ledermantel marschierte langsam den Gang entlang. Er las die Nummer von Alfreds Abteil, öffnete die Tür und kam mit großen Schritten hinein. Er nahm seine Militärmütze ab und warf sich auf den gegenüberliegenden Sitz. Alfred versuchte sich nichts anmerken zu lassen und schaute starr aus dem Fenster. Der SS-Offizier fing an seinen Mantel auszuziehen, seine Pistole abzuschnallen und es sich auf seiner Bank gemütlich zu machen. Dann sagte er etwas ganz Unerwartetes: “Diesmal habt ihr keinen Moses, der euch retten kann. Jeder muss sein eigener Messias sein.” Alfred schaute ihn erstaunt an. Der Offizier fuhr fort über das Alte Testament zu reden, in dem er sich sehr gut auszukennen schien. Dann wurde er plötzlich persönlich und senkte seine Stimme:

„Hör zu, ich weiß dass du ein jüdischer Junge bist. Du musst mir versprechen, dass du das, was ich dir jetzt sage, deinen Eltern weitersagst. Versprichst du das?“ Alfred nickte beklommen.

„Wenn du nach Hause kommst, sag deinen Eltern, dass sie sofort ihre Koffer packen sollen und auf dem schnellsten Weg das Reich verlassen müssen. Sie müssen nach Westen fliehen, nicht nach Osten. Wirst du das sagen?“

„Ja, Herr, ich werde es sagen.“

Der Offizier nickte. „Es wird ganz schlimm hier, verstehst du, ihr könnt hier nicht bleiben.“

Alfred und seine Eltern folgten dem Rad des Standartenführers und verließen das Deutsche Reich, um in die USA überzusiedeln. Die Stadt Köln hat Alfred vor einigen Jahren zu einer Veranstaltung für die überlebenden Juden der Stadt eingeladen. Es war das erste Mal, dass er die Stadt seit dem Krieg wiedersah.

Ein weiteres Wunder, das Alfred erlebte, gehört zu den bekannteren, die Sai Baba bewirkt haben soll.

Sai Baba war ein Heiliger mit Hunderttausenden An-hängern weltweit, der schon zu Lebzeiten als Avatar, als ein aufgestiegener Meister verehrt wurde. Alfred flog als Pilot mit einer kleinen Passagiermaschine über Nord-Nevada und verlor in einen schweren Schneesturm die Orientierung. Er hatte fast keinen Treibstoff mehr. Da kam er nach dreißig Jahren zum ersten Mal wieder auf die Idee Gott um Hilfe zu bitten. Er brauchte nicht lange zu warten. Eine Stimme kam aus dem Cockpitlautsprecher, die ihm genaue Anweisungen zum Landen gab. Er wusste nicht, wo er sich befand, außer, dass er weit außerhalb jeder besiedelten Gegend war. Da tauchte auf einmal inmitten der Schneewolken und der Wildnis aus zerklüfteten Bergen und verschneiten Sanddünen eine Landebahn auf. Er brachte das Flugzeug hinunter und rannte zur Flugaufsichtsbarracke um sich bei den Flug-lotsen zu bedanken.

„Vielen Dank für die Hilfe!“ sagte er zu den beiden Beamten, die fassungslos aus dem Fenster starrten. „Ihr habt mich da ganz professionell heruntergeholt! Wir hatten keinen Treibstoff mehr. Zehn Minuten später und wir wären wie ein Stein vom Himmel gefallen.“ Die beiden Offiziere sahen ihn sprachlos an.

„Wir haben sie da nicht heruntergebracht, Sir! Sie sind wie aus dem Nichts gekommen. Der Sturm hat sie förmlich ausgespuckt.“

Alfred entdeckte später in Mexiko ein Bild von Sai Baba, das fast völlig von Asche bedeckt war. Diese Asche hatte die Eigenschaft von selbst zu wachsen. Sie wurde unter den Anhängern als segenspendende Medizin verteilt. Sai Baba schien sie immer wieder aus dem Nichts zu materialisieren und über die Gemeinde seiner Zuhörer zu verstreuen. „Das war der Mann, der mich herunter geholt hat.“ Sagte Alfred. Als er in Indien dem Meister entgegentrat, bestätigte dieser, dass er es gewesen war.

Die beiden nächsten Geschichten wird kaum jemand glauben, der nicht etwas Ähnliches selbst schon erlebt oder es von zuverlässigen Zeugen gehört hat. Wichtig ist nur, die Botschaft dieses Buches nicht an der Glaubwürdigkeit einer jeden von diesen Geschichte zu messen. Die hier zitierten Geschichten sind noch zahm. Es gibt andere Erlebnisse, die noch verrückter sind.

 

 

 

 

 

 

 

Auf einer einsamen Insel

Die folgende Geschichte wurde mir von einem Bekannten erzählt, der ein kleiner filigraner Mann mit langen Haaren und mit einer leisen hauchigen Stimme war. Er besaß zu jener Zeit einen kleinen Laden für Gesundheitsprodukte und Massagen in Berlin, in der Nähe der Oranienburger Allee. Er war ein spirituell sehr ernsthafter Mann und keineswegs ein Aufschneider. So unwahrscheinlich die Geschichte auch klingen mochte, ich zweifelte keinen Moment daran, dass er die Wahrheit sagte.

„Ich flog auf eine Insel im Pazifik. Von dort ließ ich mich von Fischern auf eine weitere kleine unbewohnte Insel bringen. Ich sagte ihnen, dass sie in zwei Wochen wiederkommen sollten. Ich wollte die Zeit in Einsamkeit und Meditation verbringen. Als ich die Insel durchwandert hatte, musste ich zu meinem Erschrecken feststellen, dass es da kein Süßwasser gab. Wie sollte ich die zwei Wochen ohne Süßwasser auskommen? Ich entschloss mich noch einmal genauer hinzuschauen. Ich suchte die Insel ab und fand in der Tat viele große Baumblätter, die mit Regenwasser gefüllt waren. Ich trank von dem Wasser und schöpfte wieder Hoffnung. Da merkte ich, dass dieses Baumwasser eine unangenehme Nebenwirkung entfaltete. Mein Hals verengte sich. Mir fiel das Atmen immer schwerer. Ich merkte, dass mir der Atem bald ganz versagen würde. Ich war vollkommen auf mich selbst gestellt. Ich legte mich auf den Strand und versuchte mich zu beruhigen. Mein Atem wurde immer dünner. Schließlich hörte er ganz auf. Ich lag da und atmete nicht mehr. Es war nicht angenehm, aber auch nicht unangenehm, nur ungewohnt. Ich konnte in jeden Augenblick sterben, wenn ich in Panik geriet oder einschlief, das wusste ich. Aber so lange ich still dalag, würde mir nichts passieren. Für mich geschah ganz viel in dieser Nacht. Am Morgen fing mein Atem langsam an wieder zu fließen.“ Wie er den Rest der Zeit überlebte, vergaß ich zu fragen.

 

Zwanzig Sekunden

Die folgende Geschichte stammt von Andreas, einem Lehrer des Kurses der für lange Zeit in New York lebte. Er war am 11. November 2001 mit anderen Brüdern am Ground Zero und leistete vielen Menschen, die dort im Schock umherirrten erste Hilfe, wobei sich viele Wunder ereigneten. In diesem Moment tiefster Agonie standen die Tore des Himmels offen und Dinge ereigneten sich, die sonst als unmöglich galten. Erst im Laufe einiger Jahre fiel New York wieder in die Normalität zurück. Andreas lebte zu der Zeit, als ich ihn besuchte, an der Straßenkreuzung First Street/First Avenue zwi-schen Uptown und Downtown in Manhatten. Das war ein Viertel mit Alternativläden und Cafés, wo der allgegenwärtige Duft der Räucherstäbchen von einer alternativen Lebenskultur kündete. Meine Freundin und ich wohnten genau gegenüber von Andreas´ Apartment in einer der preisgünstigsten Absteigen der City, einem Jugendhotel des Hare-Krisna-Tempels. Weil ich am Tag mehrere Stunden lang die Zimmer renovierte, konnte ich dort für nur 25 Dollar pro Nacht übernachten, sonst hätte es 65 Dollar gekostet. Allerdings lag mein Zimmer direkt über dem Tempel. Das bedeutete dass ich jeden Morgen um 4.30 von der Trommel und dem Chor der Gemeinde geweckt wurde:

„Hare Krisna, Hare Krisna, Krisna Krisna, Hare Hare. Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare…“ Andreas war selbst einmal ein hohes Mitglied in der Krisna-Organi-sation ISKCON gewesen und konnte im Hotel ein und ausgehen und dort auch kostenlos frühstücken. Einmal schlossen wir uns für eine Stunde den indischen tanzenden und singenden Mönchen der Organisation an, als sie ihre Runden in einem nahegelegenen Park drehten. Andreas, ein großer athletischer Mann in den Sechzigern, war ein großartiger Kommunikator. Er hatte die Fähigkeit mit vielen Leuten auf den Straßen von New York in Verbindung treten und sie augenblicklich in Kontakt mit dem inneren Licht bringen. Nach einer solchen Begegnung hatte sich etwas für sie für immer verändert, wie meistens, wenn das Licht in ein Leben tritt. Die folgende Geschichte spielte sich in seiner Jugend ab. Wegen des Vietnamkrieges herrschte in den USA Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre die Wehrpflicht. Andreas entzog sich der Einberufung dadurch, dass er sich zwei Jahre lang immer nur zwei Wochen lang an einem Ort aufhielt. Er agierte dabei ganz legal. Er meldete sich immer gleich bei der Stadt und der Armee an. Da der bürokratische Apparat der U.S. Army eine gewisse Zeit brauchte, um die Einberufungspapiere an die neue Adresse zu schicken, war er immer schon an einem anderen Ort, wenn diese seine Adresse erreichten. Er sagte mir, dass er in diesen zwei Jahren nur zweimal draußen geschlafen hatte. Immer wieder hatten die Leute mit denen er per Anhalter reiste oder die er auf der Straße kennenlernte, ihn bei sich nach Hause aufgenommen. Mit Gott hat er nicht viel im Sinn gehabt, außer, dass er dem Universum vertraute, dass immer für ihm gesorgt sein würde, was viel mehr war, als viele Christen jemals zu Stande bringen. Einmal sah es jedoch schlimm für ihn aus. Er befand sich mitten in der Nacht irgendwo abgeschlagen in einer lichtlosen Einöde. Eisregen durchtränkte seine Kleidung und er sah keine Möglichkeit mehr einen Unterschlupf zu finden. Er zitterte vor Kälte und war sich sicher, dass sein Tod kurz bevorstand. Er fiel auf die Knie, schaute zum schwarzen sternlosen Himmel hinauf und betete zum ersten Mal seit seiner Kindheit: „Universum, Gott, ich sterbe. Wenn es irgendwo weitergeht, wenn es da oben noch ein anderes Leben für mich gibt, dann gib mir bitte ein Zeichen!“ An dieser Stelle der Geschichte versagte ihm immer die Stimme. „Gott brauchte nur zwanzig Sekunden, um auf mein Gebet zu antworten!“ Die Scheinwerfer eines Jeeps schossen um die nächste Ecke des Landweges, auf dem er kniete. Es waren Soldaten darin. Der Wagen hielt an und nahm ihn mit. Von jetzt an war er auf der Suche nach diesem Gott, der ihn nie aus den Augen verloren hatte. Als er den Kurs kennenlernte und erkannte, dass er nun aufgefordert war vorbehaltlos Ja zu Gott zu sagen, spürte er Angst. „Ich will nicht wie Albert Schweitzer in Lambarene mit der Hitze, den Seuchen und den Mücken kämpfen müssen, aber wenn du das willst, werde ich auch das tun.“ Die Antwort des Heiligen Geistes war die folgende: „Von dir wird nur erwartet immer in der leidenschaftlichen Ekstase des Lichts zu leben und Wunder zu wirken. Kein anderes Opfer wird erbeten!“ Er willigte freudig ein. Seitdem ist er ein lebendiger Ausdruck dieses Auftrages.

 

Leben ohne Alles

Eine andere Geschichte stammt von Victor Truviano, einem Argentinier, der heutzutage in Südamerika und in Spanien den „Lichtnahrungs-Prozess“ lehrt. Eines Tages sagte eine innere Stimme zu Victor, dass er aufhören sollte zu essen. Und er hörte auf zu essen. Später sagte die Stimme auch, dass er aufhören sollte zu trinken. Und er hörte auf zu trinken. Er überlebte, verlor aber nach und nach alle seine Zähne. Einige Zeit später, spürte er einen seltsamen Druck in seinem Kiefer. Es waren neue Zähne, die Stück für Stück aus dem Zahnfleisch hervortraten und ihm zu einem vollständig neuen Gebiss verhalfen.

Er war ein passionierter Gleitschirmflieger. Eines Tages als er sich auf etwa zweitausend Meter Höhe irgendwo in Südamerika befand, wurden alle seine Seile wie mit einem scharfen Messer durchgetrennt und er sauste in die Tiefe. Er schlug auf dem Boden auf und brach sich viele Knochen, überlebte aber. Im örtlichen Krankenhaus wurden ihm Silberplatten eingelegt und alle Brüche zusammengenagelt und geschraubt. Während dieser Zeit wurde seinem Körper vorübergehend wieder Flüssigkeit zugeführt. Nach einigen Monaten reiste er nach Barcelona und ließ sich in der Klinik untersuchen, weil er sich nicht wohl fühlte. Dabei stellte sich heraus, dass ihm keine Silberplatten, sondern ein billigeres Material eingebaut worden war. Er ließ sich alles, einschließlich der Nägel herausnehmen und lebt heute wieder als genesener Mann. In dem deutschen Film „Lichtnahrung“ wird nicht nur von mehreren Menschen berichtet, die seit Jahren nichts mehr essen, sondern auch von einem Sadhu, namens Prahlad Jani, einem heiligen Mann in Indien, der seit über Jahrzehnte nichts mehr isst und trinkt. Er wurde für zwei Wochen in eine Klinik in Indien eingeladen. In dieser Zeit hat man seine Körper-funktionen genau untersucht. Es war unklar wo er seine Flüssigkeit herbekam. Was aber festgestellt wurde ist, dass die Flüssigkeit fast wie bei einem normalen Menschen in seinem Körper zirkulierte. So stellte er auch Urin her, dieser Urin wurde aber wieder in den Blutkreislauf zurückgeführt. Nach der Hindu-Lehre können bestimmte Menschen sich von reinem Prana ernähren, der Energie die das Universum durchfließt.

 

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