werden. Sie müssen unwillkürlich geschehen, da sie einem Plan folgen, den wir auf der Erde nicht kennen können, aufgrund der Begrenzungen, die diese Welt unserem Verstehen auferlegt. Wunder sind das Anrecht von allen Menschen, denn sie gleichen einen Mangel aus, unter wir alle leiden. Sie bringen dem Geber und dem Empfangenden mehr Liebe. Sie sollen keineswegs als Spektakel verwendet werden. Sie haben keinen Platz auf Jahrmärkten, weil sie sich im Unscheinbaren abspielen, auf der zwischenmenschlichen Ebene, in der Welt der Gefühle und der Gedanken. Dennoch sind Gebete wichtig für Wunder. Um sie muss gebeten werden, da sie eine Kommunikation zwischen Himmel und Erde darstellen. Wunder greifen in die Zeit ein. Sie verkürzen die Länge des Zeitstrahls, der von jetzt bis zum Ende dieses Raum-Zeit-Kontinuums reicht. Mit anderen Worten, durch Wunder, deren Anzahl unbegrenzt ist, können wir schneller in den Himmel zurückkehren. Sie befreien uns von der Vergangenheit und machen unseren Geist dadurch frei für die Zukunft. Sie zeugen für die Wahrheit. Um überhaupt geschehen zu können, bedürfen sie des Glaubens. Dem Vollbringen von Wundern sollte ein jeder Tag hingegeben werden. Sie sind Teil des Lehrplans. Wunder verlagern das Gewahrsein in das Unsichtbare und zeigen die Unwirklichkeit des Körperlichen auf. Dadurch heilen sie. Sie stellen einen Dienst dar. Sie sind ein Akt der Liebe und versichern den Geber wie den Empfänger des inneren Wertes, den sie in den Augen Gottes haben.

Wunder können den Geist einer ganzen Gruppe von Menschen mit Gott vereinen. Sie zeigen auf, dass der Geist das Medium der Wahrheit ist und nicht der Körper. Wunder brauchen Vergebung. Ohne Vergebung können sie nicht geschehen. Wunder erzeugen Angst bei denjenigen, die Angst vor dem Licht haben, weil sie glauben schuldig zu sein. Erst wenn sie erkennen, dass sie unschuldig sind, können sie ihre Angst vor dem Licht loslassen und sich dem Wunder hingeben. Wunder geben uns die Möglichkeit zu heilen, weil wir die Idee der Krankheit erfunden haben. Jeder ist für seinen Traum verantwortlich. Wunder versichern uns, dass wir ein Wunder sind, weil wir von Gott erschaffen wurden und daher so erschaffen können, wie unser Schöpfer. Wunder sind dazu da, eine Kette der Versöhnung zu erzeugen, die dann wenn sie vollendet ist alle Schuld für immer ausgelöscht haben wird. Dadurch wird die scheinbare Existenz der dreidimensionalen Raum-Zeit in unserem Gewahrsein überwunden und Raum für die Schau der vergebenen Welt geschaffen, die in der Bibel das Paradies genannt wird.

Die Sühne wirkt in jedem Augenblick und in allen Dimensionen der Zeit. Wunder stellen eine Freiheit von der Angst dar, weil sie auf Glauben beruhen und den Glauben bestärken. Wunder stellen einen Segen dar, durch den Vergebung und Erneuerung von Gott durch den Wunderwirkenden allen Wesen zuteil wird. Dadurch wird Gott gepriesen.

Wunder sollten keine Ehrfurcht hervorrufen, da die Kinder Gottes so heilig sind, wie ihr Vater und nur Gott gebürt Ehrfurcht. Wunder werden von Jesus inspiriert. Sie geben dem Geist seine innere Stärke wieder zurück, weil dieser durch sie lernt, wieder auf richtige Art und Weise zu denken, was heißt so zu denken, wie Gott denkt. Wunder können niemals verloren gehen, auch dann nicht, wenn ihre Wirkung nicht gleich zu Tage tritt. Sie können Wirkungen weit über den sichtbaren Rahmen und das bekannte Umfeld hinaus entfalten.

Wunder versuchen das was wir gemacht haben der wirklichen Schöpfung Gottes wieder näher zu bringen. Sie bringen die Erde wieder näher zum Himmel.

Aus: Der Kurs der Wunder

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