Mit Innerflow zum Glück



Das heißt unser verlorenes Glück und unsere körperlichen und psychischen Probleme werden von unseren unterdrückten Gefühlen verursacht. Diese negativen Gefühle verursachen unser negatives Denken. Systeme, die sich nur mit den Gedanken beschäftigen, greifen darum zu kurz. Auch werden unterdrückte Gefühle nur sehr selten durch Schreien, Selbstausdruck, Atmen oder Meditation befreit. Sie können nur auf natürliche Art und Weise aufgelöst werden. Mindflow unterscheidet sich deshalb von vielen anderen Methoden. Wir bieten hier keine Scheinlösungen an. Wir werden uns auf die Suche nach einer wirklichen Lösung machen und diese auch finden.

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The End of Searching



We can search and read as many books as we want. When we don´t change the direction of our search, we will not find peace. Normally we are trying the change outside circumstances including the body. Within the spiritual field, we have an endless variety of practices to make body and mind better. But that is not what we ultimately are. We can heal and perfect our Body-mind identity as long as we want. One day it will die and we will be left with our soul to enjoy the freedom which was always given freely from God to us. Why shall we not claim it today? How can we claim it? By canceling the search of the Ego and open our heart to accept a gift that is not earned by us but give out of love.



Sich ins Glück fallen lassen 1

Haben Sie schon einmal den Eindruck gehabt, dass die Freunde, Bekannte und Gäste, die auf einer Party mit Ihnen feierten, das Geheimnis des Glücks gefunden hatten, Sie aber nicht? Fühlen Sie sich als unvollkommen? Arbeiten Sie hart darin sich zu verbessern? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihren Körper zu verändern? Haben Sie unter Ihren Fehlern und Unvollkommenheiten gelitten, von denen Sie glaubten, dass andere Sie deswegen weniger lieben oder wertschätzen würden? Wenn ja, dann willkommen in der menschlichen Familie! Wir alle haben eine Stimme im Kopf, die nicht aufhört unser Leben mit ihrem negativen Geschwätz zu kommentieren. Jeder Mensch, auf diesem Planeten, der etwas Großes vollbracht hat, auch so etwas Großes, wie die Erlangung des Glücks, musste gegen diese Stimme des Ego ankämpfen. Welchen Weg sind die Sieger dieses Kampfes gegen den inneren Widersacher gegangen? Wie haben Naturvölker in aller Welt es geschafft die Unschuld und das Glück der Kindheit zu bewahren? Warum haben einige Kulturen Wettkämpfe verboten und nur Spiele gespielt, bei denen es keine Verlierer gab? Die Antwort auf diese Fragen halten Sie in den Händen! Aber bitte noch etwas Geduld.

Wir im Westen sind zu dem Glauben erzogen worden, dass das Glück durch Anstrengung zu erlangen sei. Allerdings waren wir, wenn wir Glück hatten, schon als Kinder ohne Anstrengung glücklich. Dann wurde uns beigebracht, in die Schule zu gehen und Dinge zu tun, die wir weit weniger mochten als herumzutollen, zu spielen und zu malen. Wir sollten zur Schule gehen, um später als Erwachsene das Glück wiederzufinden, das uns jetzt entzogen wurde. Dieses Glück haben die meisten von uns nie wiedergefunden. Die ganze Sozialisierung hatte nur zum Ziel uns von uns selbst zu entfremden. Menschen, die sich selbst verloren haben, müssen suchen und sie suchen meistens im Außen, wo ihre Seele nicht ist. Diese Menschen sind verlässliche Mitglieder der Gesellschaft, weil sie Geld verdienen wollen, um sich ihre Träume im Außen verwirklichen zu können. Unsere Gesellschaft basiert auf gegenseitiger Abhängigkeit. Wären wir alle frei und unabhängig von den Angeboten der Industrie, würde wir uns nicht so leicht regieren lassen. Wir würden viele Dinge in unserem Leben nicht akzeptieren, wenn wir unsere Seele stärker spüren könnten. Darum ist es gut, dass sich heute viele Menschen auf den Weg des inneren Erwachens begeben. Es ist eine Bewegung der Befreiung, die tiefer geht, als die Hippi-Revolution der sechziger Jahre, die gegen den Vietnamkrieg gerichtet war und „Make Love Not War!“ ausgab, wobei der Begriff „Liebe“ eine starke sexuelle Bedeutung besaß. Heute wissen wir, dass wir nicht einfach bessere Menschen werden, wenn wir miteinander ins Bett steigen. Auch nicht unbedingt glücklichere. Das Glück, dem wir hinterherjagen, scheint sich eher wie der Rosenduft zu verhalten, der in bestimmten Kapellen der beiden Marias, der Mutter Jesu und der Magdalena, manchmal ohne Grund aufsteigt und wieder verschwindet. Das Glück ist flüchtig und entzieht sich unserem Zugriff, bis wir seine Bedingungen erfüllen und es von selbst aufleuchtet. Zum Glück gibt es Methoden, die es hervorlocken können. Diese werden in diesem Buch weitergegeben. Sie liegen nicht dort, wo wir sie vermuten.

Hat Jesus sich als Sohn Gottes bezeichnet?

Der Titel “Sohn Gottes” existierte so noch nicht im Judentum zur Zeit Jesu, außer in den Psalmen als symbolischer Titel für König David, aber niemals im buchstäblichen Sinne wie im Christentum. Man wartete zu jener auf einen politischen Befreier von der röm. Besatzung, den man mit dem Messias gleichsetzte. Das war aber nicht so, wie Jesus sich verstand. Der Freund der einfachen Leute, der das Establisment in Jerusalem ablehnte, hatte keinen Grund sich als König zu bezeichnen, als Lehrer aber ja. Dass wir ihn heute als Sohn Gottes in Anspruch nehmen können, als Teil der Trinität (zusammen mit allen Kinder Gottes), geht auf nachösterliches Geschehen, nämlich Auferstehung und Ausgießung des Heiligen Geistes zurück. Die östlich-orthodoxe (ursprüngliche) Christenheit sieht Jesus noch heute nicht soteriologisch sondern sophiologisch, also als Weisheitslehrer anstatt nur als Erlöser. Meiner Meinung nach ist er beides, aber wir sollten seinem Weg folgen, damit er den Rest für uns tun kann. Was im NT direkt von Jesus stammen könnte und was eher nicht, wissen wir mittlerweile ziemlich genau. Dazu braucht man nur ein NT mit Kommentaren zu studieren. Blinder Buchstabenglaube führt ins Abseits. Stattdessen ist die Christliche Meditation oder Zentriertes Beten als lebendige Glaubenspraxis zu empfehlen. Also Christsein nicht als nur Angepredigt-Werden, sondern als ein innerer Übungsweg der Hingabe an Gott (Kenosis) wie Jesus ihn uns aufgezeigt hat.

Jesus-Ikone

Jesus spoke of enlightenment

Jesus did not try to establish a new belief system. However, he had an experience in the desert that changed his entire understanding of reality. He had the experience of one mind. This means that he realized that the world as a whole was in his mind. How do we know that? Because today we know better the state of mind that was the cause of his teaching. But this unity of all things in one’s own mind is only the precondition for direct communication with God. And here Jesus got much further than his predecessors and successors. Normal people do not bear the direct light of God. Jesus could not only perceive it, but also embody it and express it. So he became a living message of God to the world.

Jesus sprach von Erleuchtung

1. Jesus versuchte kein neues Glaubenssystem aufzustellen. Er hatte allerdings eine Erfahrung in der Wüste, die sein ganzes Verständnis der Wirklichkeit veränderte. Er hatte die Erfahrung des einen Geistes. Das bedeutet, dass er erkannte, dass sich die Welt in ihrer Gesamtheit in seinem Geist befand. Woher wissen wir das? Weil wir heute den Geisteszustand besser kennen, der die Ursache für seine Lehre war. Diese Einheit aller Dinge im eigenen Geist ist aber nur die Voraussetzung für die direkte Kommunikation mit Gott. Und hierin gelangte Jesus viel weiter als seine Vorgänger und Nachfolger. Normale Menschen ertragen das direkte Licht Gottes nicht. Jesus konnte es nicht nur wahrnehmen, sondern auch verkörpern und ausdrücken. So wurde er zu einer lebendigen Botschaft Gottes für die Welt.

Thomas Merton:„Gott liebt es, in deiner Seele zu sein“

Von Monsignore Stephan Wahl, Trier

Trappistenkloster in Latoun (Israel) (dpa / picture alliance / EPA / Jim Hollander)

Trappistenkloster in Latoun (Israel) (dpa / picture alliance / EPA / Jim Hollander)

Erst Lebemensch, dann Trappistenmönch − Thomas Merton gehört zu den faszinierendsten christlichen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Einblicke in sein ungewöhnliches Leben und seine zeitlos gültigen Texte gibt Monsignore Stephan Wahl aus Trier.

„Wenn du mich kennen willst, frag nicht, wo ich lebe; oder was ich gern esse;oder wie ich mein Haar kämme; sondern frag mich, wofür ich lebe, genau im einzelnen, und frag mich,was nach meiner Meinung mich davon abhält, völlig die Sache zu leben, für die ich leben will.“

Dieses Wort stammt von Thomas Merton, Trappistenmönch und einer der wichtigsten geistlichen Schriftsteller des letzten Jahrhunderts. „Mönche müssten Bäumen gleichen“, hat Thomas Merton einmal gesagt, die „schweigend in der Dunkelheit leben und durch ihre lebensspendende Gegenwart die Luft reinigen“. Was das scheinbar so weltabgewandte Dasein der Klosterleute für die Welt draußen bedeuten kann, hat keiner so überzeugend klar gemacht wie Thomas Merton (1915−1968). Ein Ordensmann sucht nach Sinn, stellt die Selbstverständlichkeiten in Frage, erfährt in sich noch beklemmender als andere Lebensangst, Leere und Enttäuschung − aber bleibt nicht in ihr verhaftet.

Heute, 48 Jahre nach seinem Tod auf einer Asienreise, sind Mertons Bücher zwar keine Bestseller mehr. Aber immer noch lassen sich Menschen von seiner ruhigen Sicherheit begleiten und begeistern, der ein außergewöhnliches Leben zwischen Chorgestühl, Rübenacker und Schreibmaschine führte und mit nicht sehr verständnisvollen Oberen zu tun hatte.

Thomas Merton wurde am 31. Januar 1915 in Prades in den Ost-Pyrenäen geboren. Als Sohn von Künstlern und Kosmopoliten verbrachte er seine Kindheit in Frankreich, USA und England. Seine Eltern starben früh. Die Studienzeit begann Merton in Cambridge. Dort war er bald bekannt als Karikaturist, Witzblattschreiber, Ruderer und Schlagzeuger, und auch als Frauenheld und Trunkenbold. Später wechselte er an die Columbia Universität in New York. Erst in dieser Zeit beginnt seine Hinwendung zu einem zweifelnden, zögerlichen Glauben. Seine Suche und seine Auseinandersetzung mit Gott und Glauben ließ in ihm die Sehnsucht nach einem monastischen kontemplativen Leben wachsen. Für einige Zeit lebte er, ohne einem Orden beizutreten, eine Art klösterliches Leben mitten in New York, stoppte seinen Alkohol- und Zigarettenkonsum und fand immer mehr zum Gebet.

Autor von über 60 Büchern

1941 schloss er sich dann doch einer der strengsten Gemeinschaften der Kirche an: dem Schweigeorden der Trappisten. Er wählte das Kloster Gethsemani in Bardstown im US-Staat Kentucky. Neben fünf Stunden Feldarbeit und fünf Stunden Gebet fand er allerdings wenig Zeit zum Schreiben. Umso erstaunlicher ist es, dass Merton über 60 Bücher schreiben konnte; ein Drittel wurde bisher ins Deutsche übersetzt. Ein ungeheurer Drang zu schreiben und seine Gedanken festzuhalten erfüllte ihn zeitlebens. Etwas ironisch notiert er einmal:”Vielleicht werde ich noch auf meinem Sterbebett schreiben, ja, sogar ein bisschen Asbestpapier mit hinübernehmen, um im Fegefeuer zu schreiben“. Seine Sehnsucht nach einem Klosterleben wurde auch aus diesem Grund von noch einer größeren übertroffen: Merton wünschte sich, als Einsiedler leben zu dürfen. Zwar wünschte er sich weiterhin menschliche Nähe, doch noch viel mehr hatte er Sehnsucht nach einer größeren Intimität mit Gott.

„Einer der Schlüssel zu einer echten religiösen Erfahrung ist die schlagende Erkenntnis, dass wir, egal wie hassenswert wir uns selbst vorkommen, für Gott nicht hassenswert sind. Diese Erkenntnis hilft uns, den Unterschied zwischen unserer und seiner Liebe zu begreifen. Unsere Liebe ist ein Bedürfnis, seine ein Geschenk.“

Erst nach 20 Jahren wurde Thomas Merton der Wunsch, als Eremit zu leben, von seinen Vorgesetzten gewährt. 1965 zog er zunächst in ein abgelegenes Gästehaus und schließlich in eine klostereigne Einsiedelei in den Bergen Kentuckys. Doch es war kein völliger Rückzug. Kein Abschied von der Welt. In einem Text heißt es: „Wirkliche Einsamkeit ist sich der Nöte dieser Welt zutiefst bewusst − sie hält die Welt nicht auf Armlänge von sich weg.“ Er empfing Besuch aus aller Welt, hielt Kontakt mit christlichen Friedensaktivisten, atheistischen Schriftstellern oder Bürgerrechtlern. In ihm wuchs ein Interesse am Dialog mit östlichen Religionen, das 1968 auf eine Asienreise und nach Bangkok führte.

Sein Traum war es, christliche und buddhistische Erfahrungen zu verbinden, asiatische Weisheit in eine christliche Mönchsexistenz aufzunehmen. Es wurde seine letzte Reise. Am 10. Dezember 1968 wurde er kurz nach einem Vortrag tot in seinem Hotelzimmer in Bangkok aufgefunden. Ein Unfall, verursacht durch einen technischen Defekt (ein blankes Stromkabel des Ventilators) beendete sein Leben. Er wurde nur 53 Jahre alt.

Der Autor David Steindl-Rast traf Thomas Merton noch kurz vor seinem Tod:

„Wenn ich an meine letzte Begegnung mit Thomas Merton denke, sehe ich ihn vor mir, wie er im Wald steht und auf den Regen horcht. Viel später, als er zu sprechen begann, war es nicht, als hätte er die Stille gebrochen − er ließ vielmehr die Stille zu Wort kommen. Und er horchte weiter. ‚Reden ist nicht die Hauptsache‘, sagte er.“

Eindringlich unterstrich Merton in seinen Schriften immer wieder diese Notwendigkeit, „tief hinzuhorchen“.

„Sobald wir auf das horchen, was vor sich geht, kann alles zum Gebet werden. (…) Als ich in die Einsiedelei ging, war es für mich etwas vom Besten, ganz achtsam zu werden für die Tageszeiten: wann die Vögel zu singen begannen, der Hirsch aus dem Morgennebel auftauchte, die Sonne aufging. Das war die rechte Zeit für das Morgenlob. Aber im Kloster beten wir die Laudes immer zur selben Stunde, ob Sommer oder Winter. Wir achten nicht auf den natürlichen Rhythmus der Tageszeiten, die auf ganz verschiedene Weise zum Beten einladen.“

Mertons Einstellung zum Gebet ist geerdet und undramatisch realistisch. Bewahrt und befreit vor falschem Rigorismus und Formalismus.

„Beten ist riskant. Es besteht die Gefahr, dass unsere eigenen Gebete zwischen Gott und uns geraten. Wenn wir am andächtigsten beten, gehen wir direkt zu Gott − ganz ohne Gebete. Wenn das Aufsagen eurer Gebete ein Hindernis zum Beten wird, lasst es weg. Der beste Weg zu beten ist: aufhören.“

Und weiter heißt es:

„Es gibt keinen Glauben ohne Zweifel. Hört auf, den Zweifel zu unterdrücken. Zweifel und Glaube sind zwei Seiten der derselben Wirklichkeit. Glaube wächst aus Zweifel, aus echtem Zweifel. Wir beten nicht richtig, wenn wir dem Zweifel ausweichen.“

Aktion und Kontemplation

Zu Beginn seiner Klosterzeit genießt es Thomas Merton einfach, an einem Ort zu sein: „Es ist sehr gut und schön, nur von Gott besetzt zu sein, einfach in seiner Gegenwart zu sitzen, und den Mund zu halten und allein durch die schlichte Tatsache, dass Gott es liebt, in deiner Seele zu sein, geheilt zu werden“. Zugleich richtet die Welt den Blick auf ihn beziehungsweise lässt er sie an seiner Welt teilhaben. Seine Bücher sprechen davon, machen ihn bekannt. Immer wieder wird er so aus seiner Idylle herausgerufen, um den Blick auf die Welt zuzulassen, auszuhalten und sich ihm zu stellen. Er erhebt seine warnende Stimme mit Blick auf die Gefahr eines Atomkrieges und sympathisiert mit der Friedensbewegung, solidarisiert sich mit ihr. Aktion und Kontemplation sind für Merton die beiden bestimmenden Pole, gehören für ihn zusammen, um seinen eigenen Beitrag zur Bewältigung der Probleme in der Welt leisten zu können. Immer wieder weist Thomas Merton leidenschaftlich darauf hin, dass Mönch-Sein eben keine Weltflucht ist, sondern genau das Gegenteil.

„Dadurch, dass ich im Kloster lebe, nehme ich erst wahrhaft Anteil an den Kämpfen und Leiden der Welt. (…) Meine Ordensgelübde und meine Existenz als Mönch sind ein ständiges Nein zu Konzentrationslagern, Bombenflugzeugen, politischen Schauprozessen, Justizmorden, Rassendiskriminierungen, zur Diktatur ökonomischer Systeme. (…) Mein Schweigegelübde mache ich zum Protest gegen die Lügen von Politikern, Propagandisten und Agitatoren, und wenn ich doch rede, dann um gegen die zu protestieren, die behaupten, dass sich christlicher Glaube und meine Kirche allen Ernstes mit den Mächten von Unrecht und Zerstörung verbünden könnten. Dennoch ist wahr, dass der Glaube, den ich bekenne, auch von vielen beschworen wird, die Kriege, Rassendiskriminierung, Selbstgerechtigkeit und alle verkappten Formen von Tyrannis rechtfertigen.“

Dieses entschiedene Nein gründet in einem rückhaltlosen Ja zu Gott und zur Wirklichkeit. Freilich musste Merton bald seine Radikalität ausbalancieren. Sein Kloster war kein Paradies, seine klösterlichen Mitbrüder keine Heiligen. Er selbst spürte wieder mehr den Drang, künstlerisch als Schriftsteller zu agieren. Dann löste die Begegnung mit einer Krankenschwester bei ihm unerwartet erotische Sehnsüchte aus und brachte ihn in Bedrängnis und innere Auseinandersetzung. Seine Korrespondenz ist unglaublich, die Zahl der Besucher ebenso − für viele stellte sich die Frage, wie sich all diese Facetten mit einem kontemplativen Leben vereinbaren lassen konnten. Merton selbst sieht Analogien zu einem Reisenden:

„In gewissem Sinne sind wir immer Reisende, und wir reisen, als wüssten wir nicht, wohin wir gehen. In einem anderen Sinn sind wir schon angekommen. Wir können uns Gott in diesem Leben nie ganz zu eigen machen, und deshalb reisen wir, reisen in der Dunkelheit. Doch durch die Gnade ist er bereits unser, und darum sind wir in diesem Sinne schon angekommen und leben im Licht. Doch ach! Wie weit muss ich gehen, um dich zu finden, in dem ich längst angekommen bin!“

Der Titel eines der Bücher von Thomas Merton lautet: „Niemand ist eine Insel“. Es sind Betrachtungen zum geistlichen Leben. Gültig nicht nur für Ordenschristen, sondern für jeden, der Gott mit brennendem Herzen sucht:

„Das Feuer erwärmt uns, nicht der Rauch. Das Schiff trägt uns über das Meer, nicht das brandende Meer. Was wir sind, müssen wir in der dunklen Tiefe unseres Wesens suchen, nicht im äußeren Widerschein unserer Handlungen. Unser wahres Ich müssen wir nicht im aufschäumenden Zusammenprall unseres Wesens rings um uns erkennen, sondern in der eigenen Seele, dem Urgrund all unseres Tuns. Die Seele aber ist verborgen, unsichtbar. Ich kann sie nicht sehen, sie ist in mir verborgen. Meine eigenen Augen kann ich auch nicht sehen. Sie sind mir zu nah. Sie sind nicht bestimmt, sich selbst zu sehen. Ich weiß, dass ich Augen habe, wenn ich andere Dinge mit ihnen sehe. Jedoch kann ich meine Augen im Spiegel sehen. So etwa spiegelt sich meine Seele in meinem Tun.“

„Die Tatsache, dass unser Wesen notwendig danach verlangt, zu handeln, sollte uns nicht zum Glauben verleiten, dass wir aufhören zu existieren, sobald wir aufhören uns zu betätigen. Wir leben nicht nur, um „etwas zu tun“ − ganz gleich was (…).Unser Leben wird nicht dadurch erfüllter, dass wir mehr tun, mehr sehen, mehr probieren, mehr erfahren als je zuvor. Im Gegenteil, so mancher wird entdecken, dass er erst dann anfängt, im vollen Sinn zu leben, wenn er den Mut hat, weniger zu tun, zu sehen, zu probieren und zu erfahren, als er sich vornimmt. Ein Reisender kann mit einem Baedeker durch ein Museum gehen, gewissenhaft alles Wichtige betrachten und doch unbefriedigter herauskommen, als er hineingegangen ist. Alles hat er betrachtet und nichts gesehen. Er hat sich unendlich angestrengt und hat sich nur ermüdet. Hätte er innegehalten, um ein einziges Bild zu betrachten, das ihn wirklich ansprach und darüber alle anderen beiseite gelassen, so könnte er sich mit dem Gedanken trösten, seine Zeit nicht gänzlich verschwendet zu haben. Er würde etwas in sich selbst entdeckt haben, nicht bloß außer sich.“

„Gott naht sich uns, indem er uns entschwindet. Wir lernen ihn nie ganz kennen, wenn wir ihn uns als Beute vorstellen, die wir in das Gehege unserer eigenen Vorstellungen einzäunen können. Wir wissen mehr von ihm, wenn wir ihn losgelassen haben. Der Herr fährt in allen Richtungen zugleich dahin. Der Herr kommt aus allen Richtungen zugleich auf uns zu. Wo wir auch sein mögen, es wird uns klar, dass Gott gerade von dort geschieden ist. Wohin immer wir gehen, wir entdecken, dass er gerade vor uns angekommen ist.“

Das Schweigen wird entweiht

„Wer seinen eigenen Lärm liebt, ist unduldsam gegen alles andere. Ständig entweiht er das Schweigen der Wälder und Berge und des Meeres. Nach allen Richtungen durchbohrt er die schweigende Natur mit seinen Maschinen, aus Angst, die stille Welt könnte ihn seiner inneren Leere anklagen. Mit der drängenden Eile seines Tempos scheint er die Ruhe der Natur zu missachten, indem er so tut, als habe er Wichtiges vor. Das laute Flugzeug scheint einen Augenblick lang durch seine Richtung, seinen Lärm, seine angebliche Kraft die Wirklichkeit der Wolken und des Himmels zu leugnen. Aber das Schweigen des Himmels bleibt, wenn das Flugzeug vorüber ist. Die Ruhe der Wolken wird noch sein, wenn das Flugzeug zerbrochen ist. Das Schweigen der Welt ist das Wirkliche. Unser Lärm, unsere Geschäftigkeit, unsere Vorhaben und all unser albernes Gerede über unsere Vorhaben, unsere Geschäfte, unseren Lärm − das ist der Wahn. Gott ist gegenwärtig und Sein Gedanke wacht lebendig in der Fülle und Tiefe und Breite alles Schweigens der Welt. Der Herr wacht im Mandelbaum über der Erfüllung Seines Wortes (Her 1,11-12). Ob das Flugzeug heute oder morgen vorüberzieht, ob die gewundene Straße voller Wagen ist oder nicht, der Baum bringt schweigend seine Blüten hervor. Ob das Haus leer ist oder voller Kinder, ob die Männer zur Stadt zur Arbeit gehen oder mit Traktoren auf dem Felde arbeiten, ob der Ozeandampfer Touristen oder Soldaten in den Hafen bringt, der Mandelbaum bringt schweigend seine Blüten hervor.“

Thomas Merton war ein vielseitig interessierter Mensch mit einer großen poetischen Begabung. Er spricht von sich selbst, beschreibt sein Ringen, seinen eigenen Zweifel und sein Aushalten und Gestärkt-Werden. Seine Sprache ist einfach, klar und nicht abgehoben. Er weiß um die Gefahr, wie leicht offizielle religiöse Worte in sich floskelhaft erstarren können. „Statt etwas zu tun, lebe ich. Statt zu beten, atme ich“, dieses Leitwort wird in seinen Schriften immer wieder angewandt und neu ausgelegt. Hören wir nochmals Thomas Merton:

„Wenn du nur ein Buch bekommst über ‚Harfe-Spielen in drei einfachen Lektionen‘, dann ist es viel einfacher, jemandem zuzuschauen, der wirklich weiß, wie man Harfe spielt.(…) Im Buch liest du: Menschen, die Harfe spielen, haben furchtbar viel Spaß daran, das ist einzigartig, versuch es! Aber es ist etwas anderes, wenn du die Begeisterung eines Menschen mitbekommst, der selber spielt. Etwas berührt uns bei der Beobachtung, und wir können das dann bis zu einem gewissen Grad in unserem eigenen Leben nachahmen.“

Gottes Werkzeug sein.

Gott braucht uns um auf dieser Welt zu wirken. Ein Engel zu sein ist meistens ziemlich frustrierend, denn sie können nichts machen und werden oft nicht gehört. Sie können nur zusehen, was hier geschieht. Wir aber können etwas ändern. Aber wir müssen zuhören. Unser Ego weiß meistens, was zu tun ist, liegt aber meistens falsch. Nur der Heilige Geist, die leise Stimme aus der Stille, kennt Gottes Willen für uns, dessen Verkörperung wir sind.

Muslims kommen zu Jesus (eng)

https://www.premierchristianity.com/Past-Issues/2016/June-2016/Muslims-turning-to-Christ-a-global-phenomenon

Christen müssen die Tiefe ihres Glaubens neu entdecken.

Das Christentum wird im Westen von vielen Seiten zersetzt. Vom modernen Leben, jetzt gerade vom Spiegel, der meint, dass der Glaube an Gott nicht mehr zeitgemäß sei und auch von anderen Glaubensrichtungen. Für viele Christen besteh ihr Glaube im Angepredigt werden am Sonntag. Nicht mehr. Die meisten Christen gehen noch nicht einmal alle acht Wochen zum Gottesdienst. Somit verdunstet dieses wohl verwaltete Christentum langsam. Das Tragische daran ist, dass wir das Christenum nie ausprobiert haben. Wir haben nie begriffen, was es uns wirklich anzubieten hat. Viele von uns glauben, dass der christliche Glaube seine Wahrheit erst nach dem Tod aufzeigen wird. Dies ist jedoch nicht so. Christsein bewährt sich aber nur im Hier und Jetzt. Dies klingt vielleicht wie ein Clichè. Aber die Zukunft liegt für uns in der Erkenntnis, dass Christsein  in einemlegenslanges Üben besteht. Üben worin? Im Gegenwärtigsein. Und im Gewahrsein. Wenn wir uns mit unserem Geist identifizieren, anstatt mit unserem denkenden Verstand, dann können wir in die Gegenwart erwachen. Zentriertes Beten und Christliche Meditation sind unsere Methoden um dies zu erreichen. Christus ist in die Kirche zurückgekehrt, dies ist meine überraschende Erfahrung. In ihm ist mehr Licht als in anderen Methoden, die in selbst-zentrierten New-Age-Zirkeln zur Zeit populär sind.

Soul-Tuning Deutsch-English

11TuesdayDec 2018

Dieses Tuning ist für alle, die aktiver sein wollen und bereit sind, ihre alten Spiele, Verträge, Eingriffe, Vereinbarungen und alles, was uns davon abhält, hier und jetzt zu 100% zu reagieren, loszulassen. Wir kennen die spirituelle Lehre, fühlen uns aber oft in einem Gitter gefangen, das uns zurückhält. Irgendwie fühlen wir uns abwesend, ohne zu wissen, wo sich die anderen Teile von uns verstecken. Wie können wir sie hier und jetzt in einer klaren und reinen Präsenz finden und ähneln? Dieses neue Soul-Tuning-System kann dies für uns tun. Wir müssen nur bereit sein, das größere Ich, das wir manchmal in ruhigen Momenten fühlen, zu umarmen. Dieses System arbeitet mit Feldern und intelligenten Energien. Dies kann jedem helfen, der mehr auf seinen göttlichen Zweck eingestellt sein möchte. In diesem Soul-Tuning ist auch eine Reinigung Ihres Familiensystems enthalten. Schreiben Sie mir bitte, welches Problem ich für Sie arbeiten möchte! Außerdem brauche ich das Foto eines Kristalls (klarer Quarz oder Amethyst), der die Energien für Sie halten kann. Sie möchten diesen Kristall Tag und Nacht mit sich herumtragen, bis die Integration der heilenden Energien erfolgt. Ich werde zuerst testen, ob Ihr Kristall die Aufgabe erfüllen kann, andernfalls müssen wir versuchen, bis Sie den richtigen gefunden haben.ngDieses “Soul-Tuning” findet in mehreren Schritten statt. Was auch immer Ihr Problem ist, die intelligenten Medikamente dieses Systems können es lockern und für Sie entladen, wenn es im Interesse Ihrer Seele ist. Ich muss nicht einmal die Besonderheiten kennen. Die Probleme können spirituell sein, psychologisch, wie die Schwierigkeit, einer bestimmten Person zu vergeben, negative Denkmuster usw., emotionale oder körperliche Probleme. Es kann auch ein vages Gefühl innerer Abwesenheit sein. Innerhalb eines Tunings können drei Probleme bearbeitet werden. Es kann sogar 4 Wochen dauern, bis das Problem gelöst und integriert ist. Wir versuchen, die Ursache für diese Probleme aus den Systemen zu ziehen und sie zu lösen. Ich hoffe, dass die meisten von ihnen im Laufe der Zeit langsam verblassen werden.Der Preis beträgt 100 $ für eine Soul-Tuning-Session.Die erste Phase der Heilung im “Soul-Tuning” -Prozess ist das Ausräumen der Spiele, die wir spielen, um zu verbergen, was wir wirklich vor uns haben. Spiele und Manipulationen müssen enden, wenn Sie sauber bleiben wollen.„Ich bin für das verantwortlich, was ich sehe. (…) Betrüge dich nicht länger, dass du hilflos angesichts dessen bist, was dir angetan wird. Bestätige, dass du dich geirrt hast, und alle Auswirkungen deiner Fehler werden verschwinden. “(Ein Kurs in Wundern)Die anderen Phasen des Soul-Tunings werden sich mit anderen Themen wie Zeit und Raum, Selbst und Quelle befassen.Wir können unsere Meinung über unsere Beziehung zur Welt ändern und uns auf den höheren Teil von uns einstimmen, der weiß, was wir heute lernen und tun müssen. Das Leben kann wie das Fließen eines ruhigen Flusses sein, der sicher ist, die Liebe umgibt und die ganze Zeit über eine gewisse Führung verfügt.Bewertungen:Peter, danke für meine Sitzung! Ich war in den letzten zwei Tagen in einem sehr festgefahrenen und schwierigen Umfeld, mit alten Wunden, die ich nicht alleine lösen konnte. Ihre Sitzung wurde sofort gefühlt. Sogar Steve kommentierte meine Energiewende, bevor er wusste, dass du die Arbeit erledigt hast. Dies ist ein wirklich starkes Geschenk. Danke nochmal. R.Ich arbeite seit 11/11 mit Peter und wow! Was für eine Schicht! Ich drückte aus, wo ich war, wo ich mich festgefahren fühlte und wo ich sein wollte. Peter teilte seinen Prozess mit mir und bat mich, einen Stein zu wählen. Ich arbeite mit meiner dritten Ausgabe und die Klarstellungen, das Aufkleben und Loslassen sind leicht und mit großen Einsichten gekommen. Danke, Peter, dass du deine Geschenke mit mir geteilt hast. Ich fühle mich geehrt, mit Ihnen auf diesem Planeten zu geh

This tuning is for all who want to be more present and who are ready to let go of their old games, contracts, intrusions, agreements and everything that keeps us from being 100% responsive right here and now. We know the spiritual teaching but often we feel trapped within a grid which holds us back. Somehow we feel absent without knowing where the other parts of ourselves are hiding. How can we find and resemble them into one clear and clean presence here and now? This new Soul-Tuning-system is able to do this for us. We just have to be willing to embrace the greater “I Am” we may feel sometimes in quiet moments. This system works with fields and intelligent energies. This can help anyone who wants to be more attuned to his divine purpose. Included in this Soul-Tuning is also a clearing of your family system. Please write me about which problem you want me to work for you!  Also, I need the photo of a crystal (clear quartz or amethyst) which can hold the energies for you. You want to carry this crystal around with you day and night until the integration of the healing energies takes place. I will first test if your crystal can do the job, otherwise, we have to try until you have found the right one.

This “Soul-Tuning” will take place in several stages. Whatever your problem is the intelligent medicines of this system can loosen it up and discharge it for you if it is in your souls’ interests. I don´t even have to know the specifics. The problems can be spiritual, psychological, like the difficulty to forgive a certain person, negative thought patterns, etc., emotional, or physical issues. It can also be a vague feeling of inner absence. Three problems can be worked within one Tuning, even it may take 4 weeks for that to work through and to integrate. What we try to do is to take the cause of these issues out of the systems and therefore ease them. I hope most of them will slowly fade away in time.

The price will be 100$ for one Soul-Tuning-Session.

The first stage of healing in the “Soul-Tuning” process is the clearing out of the games we play in order to hide what we are really up to from ourselves. Games and manipulations have to end if you want to stay clean.

“I am responsible for what I see. (…) Deceive yourself no longer that you are helpless in the face of what is done to you. Acknowledge but that you have been mistaken, and all effects of your mistakes will disappear.” (A Course in Miracles)

The other stages of Soul-Tuning will address other issues like time and space, Self and Source.

We can change our minds about our relationship to the world and become attuned to the higher part of ourselves who knows what we have to learn and to do today. Life can be like flowing down a quiet river being certain of protection, surrounding love and certain guidance all the time.

Reviews:
Peter, Thank you for my session! I was in a very stuck and difficult place the past two days, with some old wounds coming up that I couldn’t release on my own. Your session was felt immediately. Even Steve commented on my energy shift before he knew you had done the work. This is a really powerful gift. Thank you again. R.

I have been working with Peter since 11/11 and wow! what a shift! I expressed where I was, where I felt stuck and where I wanted to be, Peter shared the process he uses with me and asked me to choose a stone. I am working with my 3rd issue and the clarifications, unsticking, and letting go have come easily and with great insight. Thank you Peter for sharing your gifts with me; I am honored to walk with you on this planet! S.

Kommentare zum Thomasevangelium

Das Evangelium

(1) Dies sind die geheimen Worte, die Jesus, der Lebendige, sprach und die

Didymus Judas Thomas niedergeschrieben hat.

Und er sprach: „Wer die Bedeutung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.“

Die Wahrheit ist von solcher Art, dass ihr Verstehen Befreiung bedeutet.

Wer hier in der Unwissenheit lebt, hat sich bereits gegen die Wahrheit entschieden. Wer Jesu Worte versteht, kann sich erinnern an das, was er schon einmal vor langer Zeit gewusst hat.

(2) Jesus sprach: „Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet; und wenn er findet, wird er erschrocken sein; und wenn er erschrocken ist, wird er verwundert sein, und er wird über das All herrschen.“

Wer die Wahrheit findet, findet nicht nur Gott, sondern auch sich selbst. Er erkennt, dass das All sich in seinem Geist bewegt, er aber unendlich ist.

(3) Jesus sprach: „Wenn die, die euch führen, euch sagen: Seht, das Königreich ist im Himmel, so werden die Vögel des Himmels euch vorangehen. Wenn sie euch sagen: es ist im Meer, so werden die Fische euch vorangehen. Aber das Königreich ist in euch, und es ist außerhalb von euch.

Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen, daß ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Aber wenn ihr euch nicht erkennt, dann seid ihr in der Armut, und ihr seid die Armut.“

Selbsterkenntnis ist alles, und äußere Dinge sind nichts, weil sie dir nichts hinzufügen können. Gott ist unendlich, darum kann er nicht außerhalb und auch nicht getrennt sein. Er ist ganz subjektiv und allumfassend. Er ist der Ursprungsquell des inneren unendlichen Universums. Alles was wirklich ist, muss Teil von ihm sein. Wofür entscheidest du dich?

(4) Jesus sprach: „Der betagte Mensch wird nicht zögern, ein kleines Kind von sieben Tagen zu fragen nach dem Ort des Lebens, und er wird leben. Denn viele Erste werden Letzte werden, und sie werden ein einziger werden.“

Das kleine Kind kennt noch den Ursprung im Vater. Von ihm können wir lernen. Wahres Leben ist nur in der Einheit des Vaters möglich.

(5) Jesus sprach: „Erkenne, was vor dir ist, und was dir verborgen ist, wird dir enthüllt werden. Denn es gibt nichts Verborgenes, was nicht offenbar werden wird.“ Das was vor dir ist, das bist du selbst, denn du lebst in einer gespiegelten Welt. Aber wenn du den Blick öffnest und dich entspannst, kann die Welt in deinen Geist zurückschmelzen, und du erkennst das Licht des Vaters überall.

(6) Seine Jünger fragten ihn und sprachen zu ihm: „Willst du, daß wir fasten? Und wie sollen wir beten und Almosen geben? Und von

welchen Speisen sollen wir uns fernhalten?“

Jesus sprach: „Lügt nicht, und, was ihr haßt, das tut nicht; denn alles ist offenbar im Angesicht des Himmels. Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und es gibt nichts Bedecktes, das bleibt, ohne enthüllt zu werden.“

Du musst dir selbst treu sein, das heißt dem was in deiner Tiefe lebt. Höre nicht auf die anderen, denn sie wissen nicht wer du bist. Wenn du ihnen folgst, tue es aus Liebe nicht aus Angst.

(7) Jesus sprach: „Selig ist der Löwe, den der Mensch ißt, und der Löwe wird Mensch werden. Und verflucht sei der Mensch, den der Löwe frißt, und der Löwe wird Mensch werden.“ Es lebt ein mächtiges Tier in uns, unsere animalische Natur, unsere Leidenschaft. Wir brauchen dieses Feuer, um zum Leben zu kommen. Nur durch Leidenschaft erkennen wir uns selbst. Wenn wir sie abspalten und verdrängen, wird sie uns vergiften und uns unser Leben aussaugen. Nur wer mitten durch die Welt geht, wird frei sein.

(8) Und er sprach: „Der Mensch gleicht einem weisen Fischer, der sein Netz ins Meer warf. Er zog es aus dem Meer voll von kleinen Fischen; unter

ihnen fand er einen großen, schönen Fisch, der weise Fischer. Er warf alle kleinen Fische zurück ins Meer und wählte den großen Fisch ohne Bedenken. Wer Ohren hat zu hören, möge hören!“ Diese Perle im Acker ist das eine Ding, was wir in der Welt finden können und müssen, die Erkenntnis von der Liebe Gottes und unserer Gemeinschaft mit ihm….”

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